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Die Energie- und Wärmewende wird entscheidend auf der Ebene der Gebäude entschieden. Wenn man sich in Zukunft unabhängig

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main plant, die Quote der gedämmten Gebäude zu erhöhen, um die Wärmewende voranzutreiben. Dies ist notwendig, um unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden und die Nutzung regenerativer Wärmequellen zu ermöglichen. Die erwarteten Ergebnisse sind eine signifikante Reduzierung des Wärmebedarfs und eine Verbesserung der Energieeffizienz in städtischen Gebäuden.

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Frage an den Magistrat

Die Energie- und Wärmewende wird entscheidend auf der Ebene der Gebäude entschieden. Wenn man sich in Zukunft unabhängig von fossilen Energieträgern machen möchte, müssen die Wohn- und Bürogebäude in Frankfurt entsprechend ausgestattet sein. Unabdingbar für die Nutzung regenerativer Wärmequellen ist dabei die Dämmung der Gebäude. Die kommunale Wärmeplanung wird nur dann gelingen, wenn diese Voraussetzung geschaffen ist.

Ich frage den Magistrat:

Wie hoch ist die Quote der entsprechend gedämmten Gebäude im Besitz der Stadt Frankfurt, und wie möchte sie sicherstellen und gewährleisten, dass die Gebäudedämmung als Voraussetzung für die Wärmewende in ganz Frankfurt vorankommt?

Antwort des Magistrats

Zur Quote der gedämmten Gebäude im Bestand liegen dem Amt für Bau und Immobilien keine konkreten Zahlen vor, da nur in seltenen Fällen reine Maßnahmen zur Dämmung oder reine energetische Sanierungsprojekte durchgeführt werden. Im vom ABI betreuten Gebäudebestand wird von rund 10 Prozent ausgegangen. Für den gesamten kommunalen Gebäudebestand wird ein Anteil bereits sanierter Gebäude von um die 13 Prozent angesetzt, siehe Energiewenderechner der Abteilung Energiemanagement. Hinzu kommt eine geschätzte energetische Sanierungsrate von 1 bis 1,5 Prozent pro Jahr im städtischen Gebäudebestand. Seit dem Jahr 2007 werden alle Neubauten und Sanierungen städtischer Gebäude im Passivhaus-Standard oder mit Passivhaus-Komponenten durchgeführt. Bislang wurden für die Stadt Frankfurt am Main 109 Neubauprojekte mit insgesamt 350.000 Quadratmetern Nettoraumfläche, NRF, und acht Sanierungsprojekte mit insgesamt 22.000 Quadratmetern NRF mit Passivhaus-Komponenten fertiggestellt. Darunter befinden sich Feuerwachen, Jugendhäuser, Kindertagesstätten, Schulen beziehungsweise Schulerweiterungen, Schulmensen, Sportfunktionsgebäude, Turnhallen, ein Krankenhaus, ein Museum und ein Verwaltungsgebäude. Weitere 19 Projekte befinden sich in Planung oder im Bau. Sichergestellt und gewährleistet werden die Qualität der Gebäudedämmung und die Energieeffizienz durch die Anwendung der Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen der Stadt Frankfurt am Main. Ziel ist es, die Sanierungsrate deutlich hochzufahren, um eine gute Basis für ein Gelingen der Wärmewende legen zu können. Das wird enorme Anstrengungen erforderlich machen, sowohl personeller als auch finanzieller Art. Auch städtische Gesellschaften wird das betreffen. Laut der Konzeptstudie zur Vorbereitung der kommunalen Wärmeplanung in Frankfurt am Main von e-think energy research beträgt die Sanierungsquote in Frankfurt am Main derzeit rund einem Prozent. Mit einem Sanierungsszenario von 1,7 Prozent könnte bis 2035 rund 16 Prozent des Wärmebedarfs eingespart werden, bis 2045 rund 27 Prozent, sodass in Kombination mit den regenerativen Energien bei kompletter Dekarbonisierung der Gasversorgung nur noch sehr geringe CO2-Emissionen übrigblieben. Um die Sanierungsquote zu erhöhen, soll unter anderem das Angebot zur Energieberatung weiter ausgebaut werden. Dabei sollen insbesondere Besitzende von Gebäuden mit hohen Einsparpotenzialen angesprochen werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. September 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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