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Frankfurt hat einen erschreckenden Superlativ mehr in seiner Sammlung. Denn mit über 230 EScooter-Unfällen im Jahr 2023

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage befasst sich mit der hohen Anzahl an E-Scooter-Unfällen in Frankfurt am Main und den Ursachen dafür. Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zur Reduzierung dieser Unfälle und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger zu ergreifen.

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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgen

Frage an den Magistrat

Frankfurt hat einen erschreckenden Superlativ mehr in seiner Sammlung. Denn mit über 230 E-Scooter-Unfällen im Jahr 2023 nimmt die Mainmetropole in der Pro-Kopf-Betrachtung laut Statistischem Landesamt den traurigen Spitzenplatz ein. Bei genauerem Hinsehen stechen nicht nur das Fahren auf dem Gehweg und unter Alkoholeinfluss als häufigste Unfallursachen hervor. Signifikant ist dabei ebenfalls der Unterschied zwischen Leih-E-Scootern und Scootern im Privatbesitz.

Ich frage den Magistrat:

Wie bewertet der Magistrat diese Unfallzahlen sowie die vorgenannten Erkenntnisse und welche Maßnahmen gedenkt er endlich zu ergreifen, um Unfälle mit E-Scootern zu reduzieren und in diesem Zusammenhang auch die Verkehrssicherheit für Fußgänger zu erhöhen?

Antwort des Magistrats

Statistisch ist es nicht verwunderlich, dass Frankfurt am Main den in Rede stehenden Spitzenplatz einnimmt, sind doch in keiner anderen hessischen Stadt so viele gewerblich zur Verfügung gestellte E-Scooter verfügbar. Diese Menge an Nutzer:innen im Gelegenheitsverkehr unterscheidet sich von Privatnutzer:innen dadurch, dass letztere zumeist eine bessere Kenntnis im Umgang mit den Geräten haben und, der Alltagsempirie nach zu urteilen, häufig auch einen Helm tragen.

Grundsätzlich wird seitens des Magistrats bei Unfällen mit E-Scooter-Beteiligung wie bei allen Verkehrsunfällen verfahren: Sobald eine Unfallhäufungsstelle bekannt ist, wird diese von der Polizei gemeldet und in der - vom Straßenverkehrsamt geleiteten - Unfallkommission behandelt. Jedoch ist die weit überwiegende Hauptunfallursache mit großem Abstand Verkehrsuntüchtigkeit, sprich Fahren unter Einfluss von Alkohol und anderen Drogen. Hierbei handelt es sich um ein Kontrolldelikt im fließenden Verkehr, für das die Landespolizei zuständig ist.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 12. September 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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