Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Immer mehr junge Menschen konsumieren Lachgas, welches oft recht einfach an Kiosken zu bekommen ist. Leere Kartuschen, w

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit junger Konsumenten von Lachgas zu ergreifen und den Verkauf dieser Substanz in Frankfurt zu verbieten. Dies geschieht vor dem Hintergrund des steigenden Konsums und der damit verbundenen Risiken. Eine gesetzliche Regelung auf Bundesebene wird als notwendig erachtet, um den Verkauf an Minderjährige zu unterbinden.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Frage an den Magistrat

Immer mehr junge Menschen konsumieren Lachgas, welches oft recht einfach an Kiosken zu bekommen ist. Leere Kartuschen, welche auf den Straßen verbleiben, sind Zeugnis davon, was für eine große Rolle die Droge inzwischen einnimmt. Auch in der MoSyD-Studie zeichnet sich die Beliebtheit ab. Der Bundesrat will eine Verschärfung der Verkaufsregeln.

Ich frage den Magistrat:

Was unternimmt der Magistrat neben der Aufklärung, um die Gesundheit der meist jungen Konsument*innen zu schützen und den Verkauf von Lachgas in Frankfurt verbieten zu können?

Antwort des Magistrats

Wenn es um Einschränkungen bei dem Verkauf von Lachgas geht, liegt die Gesetzgebungskompetenz auf Bundesebene, nicht beim Magistrat der Stadt Frankfurt. Der Bundesrat hat in seiner 1045. Sitzung am 14.06.2024 die Bundesregierung dazu aufgefordert, ein Verbot des Verkaufs von Lachgas an Personen unter 18 Jahren auf den Weg zu bringen. Die anstehende Novelle der Regelungen zum Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz solle genutzt werden, um ein Verkaufs- beziehungsweise Abgabeverbot von Lachgas an Minderjährige umzusetzen. Eine Regulierung des Verkaufs wird als sinnvoll erachtet. Lachgas wird industriell genutzt und ist in Alltagsartikeln verfügbar, zum Beispiel in Sahnespendern. Die Umsetzung einer Regulierung könnte sich dementsprechend schwierig gestalten. Umso wichtiger sind flankierend offensive Prävention und Aufklärung für alle Beteiligten - junge Menschen, Eltern, pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen, aber auch für den Handel, um ein Verständnis für die Risiken des Lachgaskonsums zu entwickeln.

Auf den steigenden Konsum von Lachgas bei Jugendlichen hat das Drogenreferat mit Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit reagiert. Aufklärungsmaterial wird über Strukturen und Netzwerke wie den Präventionsrat im Bahnhofsviertel, das Staatliche Schulamt, Beratungslehrkräfte und den Arbeitskreis Jugend und Suchtprävention weitergegeben. Der vom Drogenreferat geförderte Verein Basis - Beratung, Arbeit, Jugend & Kultur e. V. - hat gemeinsam mit den Schutzleuten vor Ort weit mehr als 60 Kioske im Bahnhofsviertel und in der Innenstadt Frankfurts aufgesucht und die Inhaber:innen und Verkäufer:innen über mögliche Risiken von Lachgas informiert. Die vom Drogenreferat geförderte Fachstelle Prävention hat das Thema Lachgas in die laufenden Präventionsangebote aufgenommen, welche sich an junge Menschen in Schulen und Jugendeinrichtungen, Eltern und Fachkräfte richten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Juli 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung