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Der Mobilitätsdezernent hat in der 26. Fragestunde im Hinblick auf die schweren Unfälle an der Haltestelle Dornbusch dar

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Unfallkommission hat verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit an der Haltestelle Dornbusch diskutiert. Dazu gehören Anpassungen der Fußgängersignalanlage und eine Aufmerksamkeitskampagne. Ziel ist es, die Unfallzahlen zu reduzieren und die Sicherheit für Fußgänger:innen zu erhöhen.

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Thema Fußverkehr verfolgen

Frage an den Magistrat

Der Mobilitätsdezernent hat in der 26. Fragestunde im Hinblick auf die schweren Unfälle an der Haltestelle Dornbusch darauf verwiesen, dass sich die Unfallkommission im März während einer Sitzung mit dem Problem befassen wird.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Zu welchen Erkenntnissen ist die Unfallkommission hierbei gekommen?

Antwort des Magistrats

In der Unfallkommission wurden diverse Maßnahmen besprochen, welche sich in Prüfung beziehungsweise Umsetzung befinden oder verworfen wurden.

Als Präventivmaßnahmen wurden von der Polizei vor Ort an wiederholten Terminen Bürgeransprachen durchgeführt. Zudem plant die VGF eine Aufmerksamkeitskampagne, unter anderem mit Plakaten.

Als Verbesserungsvorschläge und Lösungsmöglichkeiten an der Örtlichkeit wurden Anpassungen der Steuerung der Fußgängersignalanlage untersucht. Durch Parameteränderungen im Steuergerät der Fußgängersignalanlage lassen sich die Wartezeiten von Fußgängern verringern. Diese Maßnahme wurde umgehend vom Straßenverkehrsamt umgesetzt. Hierdurch soll die Anzahl von Rotläufern verringert werden.

Zudem wurden höhere Sperrgitter zwischen Haltestelle und Fahrbahn geprüft. Trotz der höhergelegenen Haltestelle mit angebrachten Sperrgittern überwinden immer wieder Fußgänger:innen die Barriere. Die VGF wurde gebeten zu überprüfen, ob höhere Sperrgitter angebracht werden können, die ein Überklettern verhindern beziehungsweise erschweren. Die Entfluchtung, Statik und Ähnliches sind dabei zu berücksichtigen. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor.

Zudem wurde die Beschilderung an den Masten - "Achtung Straßenbahn" - und im Kreuzungsbereich erneuert und ergänzt.

Geprüft und verworfen wurden Boden-Lichtbänder im Kreuzungsbereich. Die Einbauten von Boden-Lichtbändern bei Pilotprojekten haben sich nicht bewährt und zu viele Nachteile. Sie kommen hier nicht in Betracht.

Ebenfalls nicht zur Anwendung kommt eine Schranke im Querungsbereich für Fußgänger. Schranken sind aus Platzgründen nicht möglich.

Für Akustiksignale im Querungsbereich gibt es keine von der StVO definierten Akustiksignale um auf ein Rotlichtsignal hinzuweisen. Die vorhandenen Blindensignale können hierfür nicht genutzt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Juli 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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