Die von der Stadt Frankfurt geplante und etwa 1,7 Millionen Euro teure Umgestaltung des Karlsplatzes wird laut Presseber
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant eine Umgestaltung des Karlsplatzes, um die Attraktivität des öffentlichen Raumes zu erhöhen und Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen. Ziel ist es, den Platz einladender zu gestalten und die Akzeptanz bei der Bevölkerung zu steigern, insbesondere um die Nutzung durch Drogenabhängige zu reduzieren.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Die von der Stadt Frankfurt geplante und etwa 1,7 Millionen Euro teure Umgestaltung des Karlsplatzes wird laut Presseberichten voraussichtlich nicht vor Mitte des Jahres 2021 erfolgen. In diesem Zusammenhang spricht das Planungsdezernat von "besonderen Anforderungen", wobei die Presse unverblümt die Tatsache erwähnt, dass der Karlsplatz derzeit "eher Menschen in prekären Lebensverhältnissen als Aufenthalt dient". Ich frage den Magistrat: Durch welche konkreten Maßnahmen gedenkt der Magistrat im Rahmen seiner Planungen sicherzustellen, dass ein einladend gestalteter Karlsplatz nicht weitgehend oder gar ausschließlich als Konsum- und Treffpunkt von der Drogenabhängigens zene im Bahnhofsviertel in Beschlag genommen wird?
Antwort des Magistrats
Das Stadtplanungsamt hat bei seinen Umbauplanungen frühzeitig eine Bürgerbeteiligung durchgeführt. Darüber hinaus wurden die Umbaupläne dem Regionalrat Bahnhofsviertel vorgestellt, um diese transparent zu gestalten. Weiterhin wurden die beabsichtigten Umgestaltungen im Arbeitskreis Sicherheit und Planung erörtert. Dem Arbeitskreis gehören neben Vertretern des Stadtplanungsamtes auch Vertreter der Geschäftsstelle des Präventionsrates und der Landespolizei an. Die Expertise von der Geschäftsstelle Präventionsrat und der Landespolizei wurden vom Stadtplanungsamt eingeholt und flossen in die Planungen ein. Ziel der Umgestaltung des Karlsplatzes ist es, die Attraktivität des öffentlichen Raumes zu steigern und Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien zu schaffen. Derzeit besitzt die Platzfläche des Karlsplatzes leider keine Aufenthaltsqualitäten. Die Verschmutzung auf der vorhandenen Grünfläche wirkt eher abschreckend. Im dicht bebauten Bahnhofsviertel ist die Herstellung öffentlich nutzbarer Räume dringend erforderlich, da ein eklatanter Grün- und Freiflächenmangel herrscht. Die Schaffung von öffentlichen Plätzen dient allen Teilen der Bevölkerung. Eine Attraktivitätssteigerung wird vor allem auch die Akzeptanz des Platzes bei Teilen der Bevölkerung steigern, die bislang aufgrund der Verschmutzung und der nicht vorhandenen Aufenthaltsqualitäten abgeschreckt wurden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. Mai 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.