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Eine Studie des Dachverbands Transport and Environment berechnet laut Frankfurter Rundschau, 28.06.2024, die Auswirkung

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Studie von Transport and Environment zeigt eine besorgniserregende Schätzung der gesundheitlichen Auswirkungen von Ultrafeinstaub in der Umgebung von Großflughäfen in Europa. Der Magistrat plant, die Feinstaubbelastungen am Frankfurter Flughafen durch verschiedene Maßnahmen zu senken, während eine umfassende Studie bis 2026 abgeschlossen werden soll.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

Eine Studie des Dachverbands Transport and Environment berechnet laut Frankfurter Rundschau, 28.06.2024, die Auswirkung der Belastung mit Ultrafeinstaub im Umfeld der Großflughäfen in Europa mit 280.000 zusätzlichen Fällen von Bluthochdruck, 330.000 Fällen von Diabetes und 18.000 Fällen von Demenz.

Ich frage den Magistrat:

Wie beurteilt der Magistrat die Studie von Transport and Environment, und welche Ergebnisse zeigen die bereits in der ST 317/24 beschriebenen Maßnahmen, um bereits vor Fertigstellung der vom Land Hessen beauftragten Studie, die erst 2026 fertig sein soll, die Feinstaubbelastungen am Frankfurter Flughafen zu senken?

Antwort des Magistrats

In Bezug auf Gesundheitsrisiken von flughafenbezogenen ultrafeinen Partikeln, UFP, gibt es aktuell noch keine umfassenden Studien in Europa. Die von "Transport & Environment" beauftragte Studie beschreibt selbst, dass es sich bei den in der Frage genannten zusätzlichen Krankheitsfällen zunächst um eine grobe Erstabschätzung und Hochrechnung auf Basis eines Flughafens handelt, welche durch weitere epidemiologische Studien bestätigt werden sollten. Um die (Ein-)Wirkung der in der Stellungnahme ST 317/24 beschriebenen Maßnahmen auf die Immission abschätzen zu können, ist die Beurteilung und Einordnung der einzelnen UFP-Emissionsquellen im Rhein-Main Gebiet sowie der verschiedenen Prozesse am Flughafen essenziell. Die Ultrafeinstaubstudie SOURCE FFR, Study On Ultrafine Particles in the Frankfurt Airport Region, die vom Umwelt- und Nachbarschaftshaus, UNH, als Geschäftsstelle des Forum Flughafen und Region, FFR, beauftragt wurde und im Frühjahr 2023 mit dem ersten Studienteil, SOURCE FFR measurements • modellin,) startete, untersucht mittels Quellenmessungen und Modellierung genau die Exposition der betroffenen Bürger:innen und wird eine Beurteilung der bereits durchgeführten Maßnahmen ermöglichen. Mit der Unterstützung von Fraport wurden im Rahmen der Ultrafeinstaubstudie SOURCE FFR durch das wissenschaftliche Konsortium unter Leitung des Leibniz-Instituts für Troposphärenforschung, TROPOS, bereits zwei Messkampagnen zu UFP auf dem Gelände des Flughafen Frankfurts abgeschlossen, https://www.ultrafeinstaub-studie.de/de/pressebereich/ultrafeinstaubstudie-source-ffr-fuehrt-emissionsmessungen-am-frankfurter-flughafen-durch/. Mit dem Abschluss der Belastungsstudie ist im Jahr 2026 zu rechnen. Darüber hinaus wurde bereits parallel durch ein wissenschaftliches Konsortium ein Design für eine zukünftige Wirkungsstudie erstellt und im Februar 2024 veröffentlicht, https://www.ultrafeinstaub-studie.de/de/wirkungsstudie/designstudie-was-wurde-untersucht/. Darauf aufbauend wird eine Studie zu den gesundheitlichen Auswirkungen der UFP-Exposition auf die Bevölkerung der Rhein-Main Region, SOURCE FFR exposure • health, beauftragt werden, welche einen weiteren Beitrag zur epidemiologischen Beurteilung von flughafenbezogenen UFP leisten wird. Der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main ist durch seine Mitarbeit im Forum Flughafen und Region in die Ultrafeinstaubstudie eingebunden. Ungeachtet der Studiendauer haben die Partner Fraport AG, Lufthansa Group und das Land Hessen zum Ziel, Bodenemissionen rund um die komplette Flugzeugabfertigung langfristig zu reduzieren. Die bereits ergriffenen Maßnahmen zur Emissionsminderung werden weiterhin durchgeführt und intensiviert. Empirisch abgesicherte Empfehlungen zu Grenzwerten gibt es zum jetzigen Zeitpunkt nicht, wie man auch anhand der WHO-Luftqualitätsleitlinien von 2021 erkennen kann. Aktuell wird zu diesem Thema noch intensiv geforscht.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Juli 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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