Während der Corona-Krise und den anstehenden Lockerungen gibt es viele Berufsgruppen - wie zum Beispiel Hausärzte, Hebam
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main unterstützt während der Corona-Krise verschiedene Berufsgruppen durch umfangreiche Informationen, Hotlines und die Bereitstellung von Schutzmaterialien. Zukünftig sind mobile Testteams und eine Task Force zur Unterstützung der Träger geplant, um den Informations- und Hilfebedarf weiterhin zu decken.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Während der Corona-Krise und den anstehenden Lockerungen gibt es viele Berufsgruppen - wie zum Beispiel Hausärzte, Hebammen, ambulante Pflegekräfte sowie pflegende Angehörige, Sozialarbeiter in Hilfseinrichtungen und Flüchtlingsheimen, Erzieher, Lehrer, Betreuer in Kinder- und Jugendeinrichtungen - die dringend auf die Unterstützung der Stadt angewiesen sind. Mit Unterstützung ist unter anderem gemeint: die Versorgung mit wichtigen Basisinformationen sowie Infos über Neuerungen, Hilfen bei der Ausstattung mit Schutzmaterial, schnelle Corona-Testergebnisse und feste Ansprechpartner bei der Stadt bei Problemen, Fragen. Ich frage daher den Magistrat: Wie unterstützt der Magistrat die Berufsgruppen bisher, und wie plant er, das weiter auszubauen?
Antwort des Magistrats
Das Gesundheitsamt hat auf seiner Website umfangreiche Informationen für die Bürgerinnen und Bürger und für bestimmte Berufsgruppen eingestellt. Die FAQs werden regelmäßig aktualisiert. Zusätzlich gibt es eigene Hotlines für verschiedene Einrichtungen und Berufsgruppen, wie zum Beispiel für Arztpraxen, Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen oder Schulen und Kitas, neben der Corona-Telefon-Hotline des Gesundheitsamtes Frankfurt am Main und des Landes Hessen. Der Informationsbedarf konnte nach unserer Auswertung bislang gedeckt werden. Konkrete Anfragen zu akutem Hilfebedarf zum Beispiel bei der Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung wurden und werden möglichst schnell bearbeitet. Bei der Ausstattung mit Schutzmaterial unterstützt das Jugend- und Sozialamt das Gesundheitsamt, das zu Beginn der Krise Schutzmasken an alle pflegerischen und medizinischen Einrichtungen - Alten- und Behindertenhilfeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste - verteilt hat. Mittlerweile werden durch ein Verteilzentrum des Frankfurter Verbands für Alten- und Behindertenhilfe Schutzmasken und Desinfektionsmittel an die oben aufgeführten Einrichtungen ausgegeben, dies dient einer kurzfristigen Entlastung der Träger. Grundsätzlich sind die Träger in der Eigenverantwortung zur Beschaffung von Schutzmaterialien. Um einen Bedarf festzustellen, besprechen Mitarbeitende des Gesundheitsamtes die Hygienepläne mit den Einrichtungen und ergänzen fortlaufend die Ausgabeliste für das Verteilzentrum. Hausarztpraxen wurden und werden weiterhin bei akuten Bedarfen durch das Gesundheitsamt versorgt. Im Auftrag des Verwaltungsstabes wurde den Alten- und Pflegeheimen auf freiwilliger Basis eine Reihentestung angeboten, die von einem Großteil der Einrichtungen in Anspruch genommen wurde. Zukünftig ist nur noch der Einsatz eines kleinen mobilen Teams zur anlassbezogenen Testung bei akuten Corona-Fällen geplant. Im Jugend-und Sozialamt wurde zur Unterstützung der Träger eine Task Force mit festen Ansprechpersonen gebildet, die beratend tätig sind. Die Mitarbeiterinnen nehmen regelmäßig an den Telefonkonferenzen mit der Branddirektion und dem Gesundheitsamt teil und sind auch mit allen zurzeit eingesetzten Pandemie-Teams des Gesundheitsamtes und mit den zuständigen Stellen der Branddirektion vernetzt. Die Mitarbeitenden der Kinder- und Jugendeinrichtungen und der Dienste über die Vorsitzenden der AGs nach § 78 SGB VIII, ambulante erzieherische Hilfen/stationäre-teilstationäre Hilfen, werden regelhaft über die E-Mailverteiler mit den sie betreffenden Informationen versorgt. Das schließt Informationen des Landes, Veränderungen in den Verordnungen des Landes, Informationen der Gesundheitshilfe sowie Regelungen des Landes zu Heimaufsicht und Betriebserlaubnis ein. Die Mitarbeitenden im Grundsatz Kinder- und Jugendhilfe stehen den Freien Trägern auch für Einzelfragen beratend zur Verfügung. Ein Trägervertreter ist die Verbindungsperson zum Gesundheitsamt, sodass auch in diese Richtungen Fragen gebündelt bearbeitet werden. In Bezug auf die Kindertageseinrichtungen hat das Dezernat für Integration und Bildung eine regelmäßige Konferenz mit den Trägern der Betreuungsangebote eingerichtet. Hier werden gegenwärtige Bedarfs- und Problemlagen erörtert und Absprachen und Regelungen zu den je aktuellen Entwicklungen getroffen. Wichtige Basisinformationen und Informationen über Neuerungen erhalten die Mitarbeitenden in Kindertageseinrichtungen und die Tagespflegepersonen regelmäßig über eine durch das Stadtschulamt veröffentlichte Trägerinfo. Das Stadtschulamt hat zudem seine Erreichbarkeit über zentrale E-Mail-Postfächer mit festen Ansprechpartner*innen sichergestellt und unterstützt die Kooperationspartner*innen hierüber bei allen Fragen und Problemen. Am 23.04.2020 hat das Stadtschulamt in enger Abstimmung mit dem Amt für Bau und Immobilien, dem Gesundheitsamt und dem Staatlichen Schulamt einen Handlungsleitfaden mit Informationen des Schulträgers zum Schulstart an die Frankfurter Schulen versandt. Des Weiteren erfolgte bereits durch das Stadtschulamt eine Verteilung von Mund-Nasen-Bedeckungen an die Schulen. Den Schulen wurde auch angeboten, dass das Stadtschulamt bei Engpässen beim Erwerb von Seife und Papierhandtüchern zusätzlich unterstützt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. April 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.