In einer Broschüre „News für Händler“ wurden die gravierenden Schäden, das Leitungsgewirr, das „erneuert und teilweise u
Zusammenfassung
Die Generalsanierung der Toiletten in der Kleinmarkthalle ist notwendig, da die bestehenden Sanitäranlagen gravierende Schäden aufweisen. Die Maßnahme soll bis Ende Juli 2024 abgeschlossen sein, um die Toiletten wieder nutzbar zu machen.
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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgenFrage an den Magistrat
In einer Broschüre "News für Händler" wurden die gravierenden Schäden, das Leitungsgewirr, das "erneuert und teilweise umgelegt" wurde, und der große Aufwand einer notwendigen Generalsanierung der seit über zwei Jahren geschlossenen Toiletten im Untergeschoss der Kleinmarkthalle ausführlich beschrieben. Diese Generalsanierung der Toiletten soll "sich passgenau mit der anstehenden Sanierung der Haustechnik der Kleinmarkthalle verbinden". Und weiter heißt es: "Der Abschluss der Toilettensanierung ist absehbar. Anfang 2024 soll es so weit sein."
Ich frage den Magistrat, warum die Damen- und Herrentoiletten immer noch nicht fertiggestellt und benutzbar sind und wann dies so weit sein wird.
Antwort des Magistrats
Die Notwendigkeit zur Sanierung der Kleinmarkthalle ist dem Magistrat seit rund 20 Jahren bekannt. Nachdem dringend erforderliche Maßnahmen über den gesamten Zeitraum ausgeblieben waren, wurde mit den Sanitäranlagen im Keller der Kleinmarkthalle der Anstoß zur Ertüchtigung des Gebäudes gegeben.
Dort ließ zunächst ein unangenehmer Geruch vermuten, dass etwas nicht stimmen konnte. Der nicht erkennbare Schaden offenbarte sich jedoch erst Schritt für Schritt nach dem Öffnen der gefliesten Wandabschnitte im Bereich des Herren-WCs und weitete sich immer weiter aus, konkret in die Vorräume, in das Damen-WC und den Sanitär- und Aufenthaltsbereich für das Personal der Marktaufsicht. Rigipswände sowie Mauerwerk und Böden waren durch Schmutzwasser durchtränkt. Sämtliche Installationen mussten infolge dessen mit Schutzanzügen entfernt werden. Aber auch die Anschlüsse und Grundleitungen zeigten sich in schlechtem Zustand und wurden daher notwendigerweise ausgetauscht. Im Rahmen von Tiefbauarbeiten wurde die Anbindung an die Hauptleitung neu hergestellt, eine Rückstausicherung wurde nachgerüstet sowie die Bodenplatte neu eingebaut. Damit von außen keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann, wurden die Fensterbänder demontiert und die Öffnungen aus hygienischen Gründen zugemauert und abgedichtet.
Künftig erfolgt die Belüftung über eine eigens geplante mechanische Lüftungsanlage, die mit den weiteren Sanierungsplanungen für das gesamte Gebäude kompatibel sein wird. Vor dem Neuaufbau der Sanitärinstallationen mussten Bestandsleitungen teilweise demontiert und verlegt werden: Wasser-, Gas-, Dampf,- und Elektroleitungen wurden erneuert und möglichst in Gangbereiche verlegt, Durchbrüche brandgeschottet. Aufgrund rechtlicher Anforderungen mussten die Räumlichkeiten über eine - statisch notwendige - Stahlrahmenkonstruktion sogar vergrößert werden. All das erfordert einen hohen Planungs- und Koordinierungsaufwand für Architekten, Fachplaner und die HFM als Bauherrn. Damit der Marktbetrieb parallel zu den immer umfangreicher gewordenen Maßnahmen so unbeeinträchtigt wie möglich weiterlaufen konnte und weiterlaufen kann, wurden drei Toilettencontainer auf dem Parkplatz der Kleinmarkthalle aufgestellt - getrennt nach Kunden und Personal entsprechend der lebensmittelrechtlichen Anforderungen - sowie an Strom, Wasser und Abwasser angeschlossen.
Die Kapazitäten dieser Interimsanlage gehen über den ursprünglichen Bestand hinaus, sind sauber, zweckmäßig ausgestattet und über die südlichen Zugänge zur Markthalle sehr gut und ebenerdig erreichbar. Die Akzeptanz bei Kundinnen und Kunden sowie auch den Mieterinnen und Mietern ist hoch. Dass bei der Terminplanung leider weiterer Zeitverzug eingetreten ist, liegt zum einen an teilweise ungewöhnlich langen Lieferzeiten bei der Materialbeschaffung, aber auch an unvorhergesehenen Umständen und Abhängigkeiten beim Bauen in altem Gebäudebestand. So kam die Baustelle Anfang des Jahres zwangsweise zum Stillstand, da im Bodenbelag des angrenzenden Flures eine Schadstoffbelastung festgestellt wurde. Erst nach Abschluss dieser Schadstoffsanierung konnten die Arbeiten weitergeführt werden. Aktuell wird die abgehängte Decke in den Sanierungsbereichen montiert, danach folgen die Sanitärobjekte und Abtrennungen.
Die Maßnahme befindet sich auf der Zielgeraden und soll realistisch bis Ende Juli 2024 abgeschlossen werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Juni 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.