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Das Stadtteil Kinderhaus Höchst ist eine offene Freizeiteinrichtung für Kinder und Teenies im Alter von sechs bis 16 Jah

Vorlagentyp: F
Beantwortet

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Inhalt

Frage vom 13.11.2015, F 2497 Das Stadtteil Kinderhaus Höchst ist eine offene Freizeiteinrichtung für Kinder und Teenies im Alter von sechs bis 16 Jahren. Es gibt eine Hausaufgabenhilfe mit Mittagstisch. Nachmittags gibt es den offenen Bereich und parallele Gruppenangebote. Montags ist Mädchentag. Dienstags und donnerstags ist Teeniegruppe für die Zwölf- bis16-Jährigen. Freitags finden immer ganz besondere Aktionen wie Ausflüge und Aktionstage statt. Das Stadtteil Kinderhaus Höchst kooperiert mit der benachbarten Grundschule. Aus verschiedenen Quellen haben wir erfahren, dass das Leitungsteam des Stadtteil Kinderhauses Höchst versetzt werden soll.

Ich frage den Magistrat: Welche Gründe gibt es für die Versetzung des Leitungsteams, und warum wird hierüber nicht offen gesprochen?

Antwort des Magistrats: Der Betrieb Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt befindet sich in einer Umstrukturierungsphase. Aufgrund des in Frankfurt am Main nach wie vor bestehenden hohen Bedarfs erfolgt im Rahmen des Kinderschutzes ein Ausbau von Inobhutnahmeplätzen für Frankfurter Kinder und Jugendliche. Hier war in der Vergangenheit in vielen Fällen eine Unterbringung der Kinder und Jugendlichen außerhalb Frankfurts unausweichlich, obwohl deren Unterbringung in Frankfurt die pädagogisch sinnvollere Alternative gewesen wäre. Gleichzeitig stehen im Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung Veränderungen an. Dieses für den Eigenbetrieb defizitäre Arbeitsfeld wird schrittweise aufgegeben. Die bedarfsgerechte Versorgung Frankfurter Familien bleibt durch das Angebot anderer freier Träger gewährleistet. Die in diesem Bereich tätigen pädagogischen Fachkräfte sollen in dem neuen Inobhutnahme-Verbund eingesetzt werden. Es ist Pflicht der Verantwortlichen des Eigenbetriebs bei den anstehenden personellen Veränderungen, neben fachlichen Überlegungen, auch die sozialen Aspekte der von den Veränderungen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu berücksichtigen. Dies bedeutet beispielsweise, dass nicht alle Fachkräfte der Ambulanten Jugendhilfen in den neuen Inobhutnahmeverbund umgesetzt werden können und andere Einsatzmöglichkeiten gefunden werden müssen. Aus diesem Grund wird innerhalb des Betriebs nach sinnvollen Gesamtlösungen gesucht. Aspekte wie beispielsweise die paritätische Besetzung der Mitarbeiterteams oder bestehende arbeitsvertragliche Voraussetzungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zu berücksichtigen. Bei der Zusammensetzung der Teams ist zudem auch auf eine adäquate Mischung zwischen langjährig erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und den neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ambulanten Jugendhilfen zu achten. Vor diesem Hintergrund kommt es auch zu den personellen Veränderungen im Kinderhaus Höchst. Zunächst bleibt festzustellen, dass die Anzahl der Planstellen in der Einrichtung unverändert bestehen bleibt. Aufgrund der anstehenden Veränderungen im Betrieb werden zwei bisher in der Einrichtung tätige Fachkräfte in anderen Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit versetzt, da sie dort aufgrund ihrer einschlägigen Fachkompetenz und ihrer Erfahrungen in der freizeitpädagogischen Arbeit mit Kindern benötigt werden. Die hierdurch vakanten Planstellen im Kinderhaus Höchst werden in der Folge mit pädagogischem Fachpersonal besetzt. Die im Kinderhaus Höchst geleistete freizeitpädagogische Arbeit ist somit auch in Zukunft entsprechend der sozialräumlichen Bedarfe und der bestehenden fachlichen Anforderungen sichergestellt. Antragstellende Person(en): Stadtv. Dominike Pauli

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. November 2015 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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