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Um Perspektiven und Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen in ihrer Breite für Prozesse und Vorgaben der Stadtplanun

Vorlagentyp: F
Beantwortet
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
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und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Der Demokratiekonvent 2024 schlägt vor, die Perspektiven und Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen in die Stadtplanung zu integrieren. Ziel ist es, die intergenerationale Komponente in den Allgemeinen Leitlinien der Bauplanung zu verankern und den Dialog mit dem Demokratiekonvent zu suchen. Dies soll zu einem besseren Miteinander der Generationen in der Stadt führen.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Frage an den Magistrat

Um Perspektiven und Bedürfnisse unterschiedlicher Generationen in ihrer Breite für Prozesse und Vorgaben der Stadtplanung ganzheitlich zu integrieren, schlägt der Demokratiekonvent 2024 vor, bei Bauprojekten, stadtplanerischen Vorhaben, Bebauungsplänen und städtebaulichen Verträgen frühzeitig die Konsequenzen zu dokumentieren, die sie auf spezifische Generationen und ihr Miteinander haben. Ich frage den Magistrat: Wird der Magistrat den Vorschlag des Konvents umsetzen, die intergenerationale Komponente explizit in den Allgemeinen Leitlinien der Bauplanung und -beratung zu verankern und beispielsweise bei den aktuellen Projekten zur Zukunft der Innenstadt mit dem Demokratiekonvent das Gespräch aufnehmen?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat unterstützt den Demokratiekonvent Frankfurt und sieht diesen als wichtigen Impulsgebenden für verschiedenste Fragen der Stadtpolitik.

Auch wenn der Magistrat im Bereich der Stadtplanung seit langem die verschiedenen Generationen und deren Zusammenleben im Blick hat, gewinnt dieser Belang eine stetig wachsende Bedeutung.

Wie die Forderungen des 3. Demokratiekonvents Frankfurt umgesetzt werden können, muss im weiteren Austausch erörtert und im Hinblick auf die maßgebenden rechtlichen Rahmenbedingungen untersucht werden.

Das Amt für Wohnungswesen prüft bereits die Projektidee "Bezahlbares (Studierenden-) Wohnen für Hilfe". Konkret wird derzeit untersucht, wie entsprechende Programme in anderen Städten umgesetzt werden. Bei der Realisierung von Mitwohnkonzepten ist neben rechtlichen, baulichen und organisatorischen Beratungsbedarfen auch eine soziale Begleitung geboten. Solche verlässlichen Angebote könnten Bewohner:innen Sicherheit geben, sich auf das Experiment einzulassen, den bisher allein genutzten Wohnraum gemeinschaftlich zu nutzen. Mit solchen Angeboten könnten Bedenken begegnet werden, bei Konflikten auf sich alleine gestellt zu sein.

Mit dem Baulandbeschluss wird das Zusammenleben von Generationen ebenfalls unterstützt, insbesondere durch die Etablierung weiterer Projekte des gemeinschaftlichen und genossenschaftlichen Wohnens. Innovative Wohnformen beugen Einsamkeit vor und bieten auch die Möglichkeit, den eigenen Flächenbedarf zu reduzieren.

Der Demokratiekonvent fordert außerdem die Umsetzung von "Ei Gude Plätzen". Sie sollen als Treffpunkt für Nachbarschaften dienen und ebenfalls den Austausch zwischen Generationen fördern. Der Magistrat setzt derzeit bereits Projekte um, die diesem Ansatz folgen:

- Lange Bank: Die künstlerische Installation ist als Ort der Begegnung, der Inspiration und Erholung konzipiert. Die Lange Bank tourt durch die Stadt und macht derzeit an der Bockenheimer Warte Station. Das Projekt wird vom Deutschen Architekturmuseum begleitet.

- Haus am See: Am Ben-Gurion-Ring in Frankfurt-Nieder-Eschbach entsteht derzeit im Quartierspark ein temporärer Nachbarschaftstreff. Bisher fehlte ein solch zentraler und öffentlicher Begegnungsort für die Bewohnerschaft des Quartiers. Das Gebäude wurde von Studierenden der TU Darmstadt und der Nachbarschaft entworfen, es wird derzeit aufgebaut und im Sommer der Bewohnerschaft übergeben. Das Projekt wird vom Stadtplanungsamt begleitet.

Der Magistrat wird den weiteren Austausch mit dem Demokratiekonvent Frankfurt suchen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 6. Juni 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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