Die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus, SARS-CoV-2, in Deutschland hat auch in Frankfurt zu wesentlichen Beeinträchtig
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Sicherstellung der Grundversorgung bedürftiger Menschen während der Coronavirus-Pandemie in Frankfurt. Es wird angefragt, ob relevante Institutionen Hotlines eingerichtet haben und wie die materielle Versorgung gewährleistet wird. Die Antwort des Magistrats beschreibt die Erreichbarkeit der Sozialämter und des Jobcenters sowie die Bearbeitung von Anfragen.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
Die aktuelle Ausbreitung des Coronavirus, SARS-CoV-2, in Deutschland hat auch in Frankfurt zu wesentlichen Beeinträchtigungen im öffentlichen Leben geführt. Kulturelle Veranstaltungen wurden abgesagt, und erste städtische Einrichtungen schließen. Institutionen wie Sozialamt und Jobcenter schränken die Öffnungszeiten ein und verweisen auf telefonische Auskünfte, hier zum Schutz der Beschäftigten und der Stadtbevölkerung. Ich frage den Magistrat: Gibt es in allen relevanten Institutionen wie Sozialamt, Jobcenter, Jugendamt und so weiter eine solche Hotline, und wie wird die materielle und beratungsintensive Grundversorgung der bedürftigen Menschen sichergestellt?
Antwort des Magistrats
Alle operativen Organisationseinheiten des Jugend- und Sozialamtes - Sozialrathäuser, Besondere Dienste - sind weiterhin über die bekannten Telefonnummern sowie per E-Mail erreichbar. Es kann telefonisch oder per E-Mail geklärt werden, ob in besonderen Ausnahmefällen eine Vorsprache notwendig ist und vereinbart wird. Das Jugendschutztelefon ist weiterhin einsatzbereit und sowohl per Telefon als auch per E-Mail zu erreichen. Das Jobcenter Frankfurt ist über die reguläre Hotline des Service-Centers erreichbar und hat zusätzlich einen "Rufkreis" über eine Hotline eingerichtet, über die 400 Mitarbeitende aus den Arbeitsbereichen Leistung, Markt & Integration sowie Eingang erreichbar sind. Die Bearbeitung von Anliegen, die über diese Hotline eingehen, ist, unabhängig davon wo die Anrufe ankommen, sichergestellt. Telefonische Neuanträge werden ebenfalls direkt entgegengenommen und schnellstmöglich bearbeitet, das gilt auch für sonstige postalisch und elektronisch eingehende Anliegen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. März 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.