Das Kleingartenentwicklungskonzept steht auf der Tagesordnung. Ursprünglich wollte man den Kleingärten und Freizeitgärte
Zusammenfassung
Das Kleingartenentwicklungskonzept soll eine Planung für die Kleingärten und Freizeitgärten in Frankfurt am Main bieten, um deren Erhalt angesichts der Bedrohung durch Luxuswohnungsbau zu sichern. Es werden Orientierungswerte für die Kleingartenfläche pro Einwohner:in vorgeschlagen, um eine angemessene Versorgung sicherzustellen.
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Das Kleingartenentwicklungskonzept steht auf der Tagesordnung. Ursprünglich wollte man den Kleingärten und Freizeitgärten einen Plan vorlegen, wie es weitergeht, da diese in der Grünen Lunge massiv bedroht wurden und vertrieben werden sollten zugunsten von Luxuswohnungsbau. Jahre später, in dem nun vorliegenden Konzept KEK, werden jedoch keine Zahlen genannt, wie etwa 2,3 Kleingärten pro 100 Einwohner, Wikipedia aus dem Jahre 2013. Ich frage den Magistrat: Warum wird nicht eine Zahl wie 2,3 verpflichtend vorgeschrieben, für Kleingärten, aber auch für Freizeitgärten, um eine Versorgung sicherzustellen?
Antwort des Magistrats
Das Frankfurter Kleingartenentwicklungskonzept nennt Orientierungswerte zwischen acht und zwölf Quadratmetern Kleingartenfläche pro Einwohner:in. Ist der Stadtteil dicht bebaut - mit mehr als 85 Einwohner:innen pro Hektar - liegt dieser bei zwölf Quadratmeter pro Einwohner:in, liegt der Stadtteil am Stadtrand - mit weniger als 60 Einwohnern pro Hektar - sind es acht Quadratmeter Kleingartenfläche pro Einwohner:in. Als Grundlage wurden die anerkannten Richtwerte der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz beim Deutschen Städtetag, GALK, genutzt.
Im Frankfurter Stadtgebiet spielt auch der Flächenanteil der Freizeitgärten eine Rolle, da dieser nahezu gleich groß ist wie der der Kleingärten. Entsprechend werden diese Flächen bei der Versorgungsfrage mitbetrachtet.
An Stelle eines pauschalen Richtwertes für die gesamte Stadt, wurde die Situation in jedem Stadtteil differenziert betrachtet. Bei anstehenden Stadtentwicklungsmaßnahmen lassen sich so genauere Aussagen treffen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. April 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.