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Über 60.000 schwerbehinderte Menschen leben derzeit in Frankfurt. Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben ist, eige

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt plant, den Anteil an barrierearmen und flexibel nutzbaren Wohnmöglichkeiten zu erhöhen, um den Bedürfnissen schwerbehinderter Menschen und der älter werdenden Gesellschaft gerecht zu werden. Durch finanzielle Anreize und die Einhaltung von Standards der Hessischen Bauordnung sollen Investoren motiviert werden, barrierefreie Wohnungen zu schaffen. Das erwartete Ergebnis ist eine Verbesserung der Wohnsituation für diese Bevölkerungsgruppen.

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Thema Wohnen verfolgen

Frage an den Magistrat

Über 60.000 schwerbehinderte Menschen leben derzeit in Frankfurt. Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben ist, eigenständig entscheiden zu können, wo und mit wem man leben möchte. Die Voraussetzung dafür ist ausreichend barrierefreier Wohnraum. Auf solchen Wohnraum ist auch ein Großteil der immer älter werdenden Gesellschaft angewiesen. Um dies sicherzustellen, gibt es unterschiedliche Ideen und Nutzungskonzepte, wie das "Universal Design".

Ich frage den Magistrat:

Wie will er den Anteil der barrierearmen und flexibel nutzbaren Wohnmöglichkeiten in Frankfurt steigern?

Antwort des Magistrats

Im Rahmen der Förderprogramme zum bezahlbaren Mietwohnungsneubau motiviert die Stadt die Investoren über finanzielle Anreize und Flächenzuschläge bei den Wohnungsgrößen barrierefreie, beziehungsweise rollstuhlgerechte Mietwohnungen zu planen und zu bauen. Dies geht über die bauordnungsrechtlichen Anforderungen der Hessischen Bauordnung, HBO, hinaus.

Die Standards für die Barrierefreiheit sind in der Hessischen Bauordnung geregelt und bei Wohngebäuden mit mehr als zwei Wohnungen und bei öffentlich zugänglichen Gebäuden zu beachten. Die konkrete technische Umsetzung ergibt sich aus der DIN 18040 - Norm Barrierefreies Bauen.

Die Pflicht, barrierefrei zu bauen, betrifft in erster Linie Neubauten. Bei bestehenden Gebäuden gilt der Bestandsschutz. Hier müssen die Anforderungen an die Barrierefreiheit erst erfüllt werden, wenn sich die Nutzung ändert oder ein Anbau erfolgt.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. April 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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