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Aktuell sieht man in der Stadt wieder viele Wildgänse mit ihren Jungtieren. Als invasive Arten verdrängen sie die heimis

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main sieht sich mit einer Zunahme von Wildgänsen konfrontiert, die als invasive Art heimische Tiere verdrängen und Verschmutzungen verursachen. Der Magistrat wird gefragt, welche Maßnahmen zur Populationskontrolle er plant und welche Populationsgröße als tolerierbar angesehen wird.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Frage an den Magistrat

Aktuell sieht man in der Stadt wieder viele Wildgänse mit ihren Jungtieren. Als invasive Arten verdrängen sie die heimischen Tiere im gleichen Lebensraum, zum Beispiel die Stockenten, und verursachen viele Verschmutzungen in Parks und anderen Erholungs- und Grünflächen. Als Methode zur Populationskontrolle ist das sogenannte Eierschütteln verbreitet, aber nicht unstrittig.

Ich frage den Magistrat:

Was unternimmt der Magistrat zur Populationskontrolle der Wildgänse, und welche Populationsgröße hält er für tolerierbar?

Antwort des Magistrats

Konflikte durch Gänse in Grünanlagen sind über die Stadtgrenzen hinaus schon seit geraumer Zeit ein jährlich wiederkehrendes Phänomen. Die städtischen Ämter haben bereits wie andere Kommunen eingehend nach erfolgversprechenden Lösungsansätzen gesucht. Es gab dazu einen regen Austausch mit Fachleuten, aber es konnte bisher keine nachhaltige Patentlösung gefunden werden, die diese mobilen und anpassungsfähigen Vögel davon abhält, sich dauerhaft auf den Rasenflächen und Wegen in den Grünanlagen aufzuhalten. Gänse kommen nahezu überall in den Grünanlagen der Stadt vor, bevorzugt in Bereichen, in denen es auch Zugang zu Wasserflächen gibt. Die Vögel sind sehr mobil und wechseln immer wieder den Aufenthaltsort.

Stadtweit gesehen ist nach aktuellen Erkenntnissen von Fachleuten insgesamt keine Zunahme der Gänsebestände zu erkennen, gleichwohl aber eine Verschiebung der Artenzusammensetzung und Verlagerung zwischen den Aufenthaltsbereichen.

Populationssteuerungen bei Gänsen durch den Austausch von Gelegen mit Attrappen oder Bejagung sind aufgrund gesetzlicher Vorgaben, der örtlichen Gegebenheiten und der unterschiedlichen Biologie der Arten nur bedingt möglich. Gelege-Entnahmen zur Populationssteuerung sind bei den vorwiegend Baum- und Gebäudebrütenden Nilgänsen schon aus praktischer Hinsicht kaum durchführbar und es besteht dabei immer die Gefahr von Nachgelegen. Pilotprojekte anderer Kommunen bei bodenbrütenden Gänsearten durch Gelegeaustausch haben nach aktuellen Kenntnissen fachlich bezogen zu keiner nennenswerten Lösung der verschiedenen Konfliktsituationen beitragen können, da leergewordene Brutreviere relativ schnell wieder durch Individuen aus dem Umland aufgefüllt werden.

Für den Ostpark hat das Dezernat für Klima-, Umwelt und Frauen 2018 gemeinsam mit der Staatlichen Vogelschutzwarte, dem Hessischen Umweltministerium und dem Gesundheitsamt dazu ein Pilotprojekt gestartet. Mit einer Hecke zwischen Weiher und der großen Liegewiese wird den Gänsen die Sicht zwischen dem Gewässer und der Grünfläche genommen. Während der Mauser in den Sommermonaten, wenn die Gänse flugunfähig sind und zudem ihre Jungen aufziehen, meiden die Tiere die große Liegewiese und halten sich bevorzugt am anderen, weniger durch Parkbesucher: innen frequentierten Nordostufer auf.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. April 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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