Der Presse war zu entnehmen, dass Frankfurt Stau-Hochburg ist. In kaum einer anderen Stadt in Deutschland brauchen Autof
Zusammenfassung
Der Magistrat wird aufgefordert, die Ursachen für die Stauproblematik in Frankfurt am Main zu analysieren und Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation zu ergreifen. Ziel ist es, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fahrrädern zu fördern, um die Verkehrsdichte zu reduzieren und die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
Der Presse war zu entnehmen, dass Frankfurt Stau-Hochburg ist. In kaum einer anderen Stadt in Deutschland brauchen Autofahrer so lange wie in der Frankfurter Innenstadt, um in der Rushhour zehn Kilometer mit dem Pkw zurückzulegen, nämlich 20 Minuten und 40 Sekunden.
Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat :
Woran liegt das, und welche Möglichkeiten sieht der Magistrat, um diesen Status zu verbessern?
Antwort des Magistrats
Es darf angenommen werden, dass auf die Berichterstattung über den jährlichen "traffic index" eines großen Navigationsdienstleisters Bezug genommen wurde, https://www.tomtom.com/traffic-index/ranking/?country=DE. Hier gibt es unter den Top 15 der betrachteten deutschen Städte ganze zwei, die sich im Sinne eines Rankings verbessert haben, und zwar Berlin mit zehn Sekunden weniger und Frankfurt am Main mit 50 Sekunden weniger.
Angesichts der unterschiedlichen Größe der einzelnen Städte hält es der Magistrat für fraglich, ob der Vergleichsmaßstab von zehn Kilometern angemessen ist und inwieweit es von Bedeutung ist, für diese Strecke in Hamburg 23' 50" zu benötigen, in Leipzig 21' 30", in München 20' 30", in Stuttgart 19' 20" oder in Münster 17' 50".
Der Status hat sich in Frankfurt am Main gegenüber dem Vorjahr bereits signifikant verbessert. Diese und andere Daten - wie etwa die Ergebnisse einer INRIX-Studie - zeigen, dass Frankfurt auf einem guten Weg ist, die Kfz Staus der letzten Jahrzehnte zu verringern.
Eine weitere Verbesserung hängt nach Auffassung des Magistrats insbesondere davon ab, dass mehr Personen den ÖPNV oder das Fahrrad anstelle eines PKW nutzen und sich damit die Verkehrsdichte auf den Straßen verringern lässt, die die Kapazität der ampelgeregelten Knotenpunkte aktuell zeitweise übersteigt.
Maßnahmen zur Verlagerung von Personenverkehren hin zu effizienten und flächensparsameren Verkehrsmittel des Umweltverbundes - Fuß- und Radverkehr, Öffentlicher Verkehr - ermöglichen und sichern nach Auffassung des Magistrats die Ver- und Entsorgung der Stadt und sind Grundlage für das wirtschaftliche Wachstum der Stadt und werden von ihm aktiv unterstützt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. März 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.