Im Juni 2019 erlitt bei einer Vereinsveranstaltung im Bürgerhaus Ronneburg ein Besucher einen Herzstillstand. Einen Defi
Zusammenfassung
Der Magistrat wird die Anschaffung von Defibrillatoren für Bürgerhäuser prüfen, da diese Geräte Leben retten können. Es wird erwartet, dass durch die Einweisung von Personal in die Handhabung der Geräte die Sicherheit bei Veranstaltungen erhöht wird.
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Thema Sport, Freizeit und Bäder verfolgenFrage an den Magistrat
Im Juni 2019 erlitt bei einer Vereinsveranstaltung im Bürgerhaus Ronneburg ein Besucher einen Herzstillstand. Einen Defibrillator gab - und gibt - es vor Ort nicht. Zwei Ärzte, ebenfalls Gäste, retteten dem Vereinsmitglied das Leben; der eintreffende Rettungsdienst wäre zu spät gekommen. Sanitäter und Saalbau-Personal wünschen längst Defibrillatoren in den Bürgerhäusern. Vom ebenfalls anwesenden Geschäftsführer der ABG, Frank Junker, erhielt der Veranstalter auf Nachfrage sinngemäß zur Auskunft: Defibrillatoren seien gesetzlich nicht vorgeschrieben, aus Kostengründen deshalb nicht Ausstattung der Bürgerhäuser. Ich frage den Magistrat: Teilt der Magistrat die Meinung, dass ein Defibrillator je Bürgerhaus eine zu kostspielige Vorsorge ist?
Antwort des Magistrats
Nein, der Magistrat teilt die Auffassung, dass Defibrillatoren zu kostspielig seien, nicht. Gesetzlich gibt es keine Pflicht, Bürgerhäuser mit Defibrillatoren auszustatten. Solche Geräte können helfen, Leben zu retten. Allerdings muss am Betriebsort vom Betreiber eine Person in die Handhabung des Geräts eingewiesen werden. Die Funktion und der Umgang mit den Geräten wird bereits seit zehn Jahren in Erste-Hilfe-Kursen bundesweit gelehrt, sodass immer mehr Menschen über diese Kenntnisse verfügen. Der Magistrat wird das Thema in der nächsten Aufsichtsratssitzung der ABG Frankfurt Holding GmbH erörtern und hierzu eine sachverständige Person einladen. Pro Bürgerhaus wären bei Beschaffung, je nach Modell mit 1.000 bis 2.000 Euro für das Gerät und eine entsprechende Wandhalterung zu rechnen. Die Geräte müssen alle zwei Jahre einer Sicherheitstechnischen Kontrolle, STK, in der Regel beim Hersteller unterzogen werden und bei Bedarf die Batterien und die Klebeelektroden ausgetauscht werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. Januar 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.