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Nebeneinander und niveaugleich zum Gehweg verlaufende Fahrradwege bergen immer das Risiko, nicht von Fußgängern beachtet

Vorlagentyp: F
Beantwortet
Vorlage
Idee
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Zusammenfassung

Um die Sicherheit von Fahrradfahrern und Fußgängern zu erhöhen, wird vorgeschlagen, den Belag von Fahrradwegen optisch deutlich vom Gehweg abzuheben. Dies soll durch die Einführung taktiler Streifen geschehen, die auch mobilitätseingeschränkten und sehbehinderten Menschen helfen, die Wege besser zu unterscheiden.

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Thema Fahrradfahren verfolgen

Frage an den Magistrat

Nebeneinander und niveaugleich zum Gehweg verlaufende Fahrradwege bergen immer das Risiko, nicht von Fußgängern beachtet und betreten zu werden. Das ist gefährlich für Fahrradfahrer und Fußgänger. Ein Beispiel dafür ist der Fahrradweg entlang der Eschersheimer Landstraße. Um einen solchen Fahrradweg besser erkennen zu können, sollte sich dessen Belag optisch deutlich vom Gehweg unterscheiden. Ich frage den Magistrat: Was wird unternommen, um bei nebeneinander verlaufenden Geh- und Radwegen den Belag des Fahrradweges optisch deutlich hervorzuheben, und was ist speziell für den Radweg an der Eschersheimer Landstraße vorgesehen?

Antwort des Magistrats

Der städtische Arbeitsplan "Barrierefreiheit für Frankfurt" sieht zwischen Radwegen - in der Regel Asphaltdecke - und Gehwegen - in der Regel Gehwegplatten 40x40 Zentimeter grau - einen taktilen Streifen vor. Der taktile Streifen besteht aus mehreren Reihen Kleinpflaster und optional einem Tiefbordstein zur Einfassung der Asphaltfläche. Damit werden Rad- und Gehwege auch für mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Menschen deutlich voneinander unterscheidbar. Die taktilen Streifen werden bei einer Vielzahl älterer Bestandsradwege - so auch in der Eschersheimer Landstraße - nur sukzessive im Rahmen von Sanierungs- oder Umgestaltungsmaßnahmen umgesetzt. Es ist im Fall der Eschersheimer Landstraße jedoch zu bedenken, dass die im Stadtverordnetenbeschluss NR 895, "Radentscheid", gesetzten Standards hinsichtlich der Radwegbreite unter Beibehaltung der aktuellen Querschnittsaufteilung nicht eingelöst werden könnten. Einen nachhaltigeren Ansatz auch hinsichtlich der Konfliktlage zwischen Fuß- und Radverkehr sehen wir daher in der Entnahme einer Fahrspur zugunsten des Radverkehrs.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 16. September 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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