Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Es ist sehr erfreulich, dass sich Fraport nach schwierigen Zeiten wirtschaftlich wieder erholt hat. Für 2023 vermeldete

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt fragt den Magistrat, ob angesichts der Rekordgewinne von Fraport ab 2024 wieder eine Dividende gefordert wird. Dies ist wichtig, da die Stadt zuvor auf Ausschüttungen verzichtet hat, um die SWFH-Holding zu unterstützen. Eine positive Antwort könnte die finanzielle Situation der Stadt verbessern.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgen

Frage an den Magistrat

Es ist sehr erfreulich, dass sich Fraport nach schwierigen Zeiten wirtschaftlich wieder erholt hat. Für 2023 vermeldete der Frankfurter Flughafen ein "operatives Ergebnis mit starker Performance auf ein Allzeithoch". Die Anteilseignerin Stadt Frankfurt hatte zuletzt mehrfach auf die Ausschüttung einer Jahresdividende verzichtet. Diese Mittel würden an die SWFH-Holding gehen und könnten dort erheblich zur Verlustminderung beitragen. Daher die Frage an den Magistrat: Wird die Stadt Frankfurt angesichts der Rekordwerte des Fraport-Konzernergebnisses ab 2024 wieder die Auszahlung einer Dividende einfordern?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner,

sehr geehrte Frau Stadtverordnete Busch,

meine Damen und Herren!

Selbstverständlich wird diese Frage in den Gremien thematisiert und ausführlich erörtert.

Die Ausschüttung von Dividenden und die angemessene Dividendenhöhe hängt neben dem erwirtschafteten Bilanzgewinn auch von der Bewertung der unternehmerischen Rahmenbedingungen und Erfordernisse ab. Eine Empfehlung zur Dividende wird von Vorstand und Aufsichtsrat gegeben, die Entscheidung hierüber trifft letztlich die Hauptversammlung.

Das Konzernergebnis als Basis für die Ausschüttung enthält neben dem operativen Ergebnis auch das Finanzergebnis. Das Konzernergebnis liegt voraussichtlich noch deutlich hinter den Vor-Corona-Zahlen zurück.

Insbesondere ist bei der Angemessenheit der Dividendenhöhe die voraussichtliche zukünftige Liquiditätsentwicklung des Unternehmens zu beachten. Die Auswirkungen der Coronakrise hatten erheblichen Einfluss auch auf die Liquiditätssituation von Fraport und führten zur Notwendigkeit der Aufnahme von zusätzlichen Fremdfinanzierungen. Diese Fremdmittel müssen in den nächsten Jahren refinanziert beziehungsweise zurückgeführt werden. Ein ausreichender Bestand an Eigenmitteln ist für diese Refinanzierungen vorteilhaft beziehungsweise notwendig, um wirtschaftlich günstige Finanzierungskonditionen zu erhalten und damit auch die Voraussetzungen für zukünftige Dividendenzahlungen zu verbessern.

Fraport befindet sich zudem derzeit noch in der Umsetzung eines umfangreichen Investitionsprogramms sowohl am Standort Frankfurt am Main insbesondere im Zusammenhang mit dem Ausbau Süd beziehungsweise dem Neubau des Terminals 3 als auch bei internationalen Beteiligungen.

Mittelfristig zielt der Vorstand der Fraport AG darauf ab, die bisherige Dividendenpolitik von Fraport wieder einzuführen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. März 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung