Der Frankfurter Jugendring hat in einer Pressemitteilung stellvertretend für seine Mitgliedsverbände deutlich gemacht, d
Zusammenfassung
Der Frankfurter Jugendring weist auf eine Finanzierungslücke von 26 Millionen Euro in der offenen Kinder- und Jugendarbeit hin. Der Magistrat plant, die künftige Förderung zu sichern und die Qualität der Arbeit der Mitgliedsverbände zu erhalten, indem er einen Beschlussvorschlag für eine angemessene Finanzierung und Dynamisierung der Zuschüsse erarbeitet.
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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenFrage an den Magistrat
Der Frankfurter Jugendring hat in einer Pressemitteilung stellvertretend für seine Mitgliedsverbände deutlich gemacht, dass eine große Finanzierungslücke bei den Angeboten insbesondere der offenen Kinder- und Jugendarbeit besteht. Der Jugendring beziffert dies auf 26 Millionen Euro, die sich in den vergangenen Jahren als Förderungsbedarf angehäuft haben. Der Wert der Arbeit des Frankfurter Jugendrings und seiner Mitgliedsverbände ist in Zahlen kaum zu beziffern. Dennoch frage ich den Magistrat: Wie beurteilt der Magistrat die vom Jugendring beschriebenen Förderbedarfe, und wie plant der Magistrat die künftige Förderung zu gestalten, um die Qualität der Arbeit der Mitgliedsverbände des Jugendrings dauerhaft zu erhalten?
Antwort des Magistrats
Hinsichtlich des Zuwendungsbudgets erfolgte 2016 und zuletzt 2023/2024 eine Kompensation finanzieller Mehrbedarfe aus Personalkostensteigerungen sowie 2021 eine Zahlung zum Ausgleich von Sachaufwandssteigerungen.
Der Magistrat stellt fest, dass die in dem Zeitraum seit 2016 bei den freien Trägern der Jugendhilfe entstandenen Mehrkosten infolge von Tarifabschlüssen und allgemeinen Kostensteigerungen hierdurch nicht kompensiert werden konnten. Die Forderung nach einer auskömmlichen Finanzierung ist nachvollziehbar und wird unterstützt. Der Erhalt der Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendverbandsarbeit ist für die soziale Infrastruktur der Stadt Frankfurt und das gesellschaftliche Zusammenleben von besonderer Bedeutung.
Die Frage der Finanzierung und damit Sicherung der qualitativen Arbeit insbesondere der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Erziehungsberatung und der Familienbildung beschäftigt ebenso den Jugendhilfeausschuss. Der Magistrat arbeitet unter anderem auf der Basis von Prüfaufträgen aus dem Jugendhilfeausschuss und in guter Zusammenarbeit intensiv an einer Lösung.
Nach Schaffung einer transparenten Ausgangslage und Ermittlung des konkreten Finanzbedarfs ist es das Ziel, der Stadtverordnetenversammlung noch in diesem Jahr einen Beschlussvorschlag hinsichtlich einer auskömmlichen Finanzierung für das Jahr 2024 und einer Dynamisierung der Zuschüsse ab 2025 für den Förderbereich vorzulegen.
Nach Bereitstellung der entsprechenden Mittel durch die Stadtverordnetenversammlung wird der Jugendhilfeausschuss im Rahmen seiner Budgetverantwortung die Verteilung an die Träger der freien Jugendhilfe vornehmen, um damit die auskömmliche Finanzierung des Förderbereichs sicherzustellen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. März 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.