Der Ettinghausen-Platz steht für ein besonderes Erbe: Hier stand die letzte Höchster Synagoge, die bei den Novemberpogro
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Zusammenfassung
Die Umgestaltung des Ettinghausen-Platzes soll als würdiger Gedenkort für die letzte Höchster Synagoge erfolgen, die 1938 während der Novemberpogrome zerstört wurde. Ziel ist es, die Erinnerung an die jüdische Geschichte und den Kampf gegen Antisemitismus wachzuhalten. Die Umsetzung der Neugestaltung steht jedoch aufgrund personeller Kapazitätsengpässe noch aus.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Der Ettinghausen-Platz steht für ein besonderes Erbe: Hier stand die letzte Höchster Synagoge, die bei den November pogromen 1938 angezündet wurde. Leider wird der trostlose Platz dem nicht gerecht. Seit über 33 Jahren gibt es Bemühungen um eine würdige Gestaltung, doch alle Versprechungen wurden gebrochen. "Dem Ort ein Gesicht geben" war der Sinn eines Wettbewerbs zur Neugestaltung, der vor zwei Jahren entschieden wurde. Doch wann die Umsetzung erfolgt, steht "aus Kapazitätsgründen" noch nicht fest. Im Kampf gegen Antisemitismus ist es wichtig, die Erinnerung würdig wachzuhalten. Den Worten müssen endlich Taten folgen.
Ich frage den Magistrat:
Wann und wie geht es mit der Umgestaltung des Ettinghausen-Platzes als würdigem Gedenkort weiter?
Antwort des Magistrats
Die planerischen Grundlagen der Neugestaltung liegen mit dem Wettbewerbsergebnis und dem Entwurf des Büros Meixner Schlüter Wendt vor.
Aktuell kann mit der Umsetzung aufgrund fehlender personeller Kapazitäten in den ausführenden Ämtern leider noch nicht begonnen werden.
Der Magistrat prüft aber intensiv, wie die Kapazitätsengpässe zeitnah überwunden werden und die Neugestaltung des Platzes gelingen kann. Sobald Ergebnisse vorliegen, wird der Magistrat die Beteiligten und die Öffentlichkeit informieren.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. März 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.