Zu Beginn des Fastenmonats Ramadan am 10.03. wurde feierlich die neue Beleuchtung auf der Freßgass durch die Stadt Frank
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt plant, die Sichtbarmachung von religiösen Festen und Symbolen in der Innenstadt und in den Stadtteilen zu fördern. Dies geschieht durch finanzielle Unterstützung für die Weihnachtsbeleuchtung und andere Maßnahmen, um die kulturelle Vielfalt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Das erwartete Ergebnis ist ein verbessertes Einkaufserlebnis und eine stärkere Anerkennung der religiösen Vielfalt in der Stadt.
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Thema Wirtschaft und Tourismus verfolgenFrage an den Magistrat
Zu Beginn des Fastenmonats Ramadan am 10.03. wurde feierlich die neue Beleuchtung auf der Freßgass durch die Stadt Frankfurt eingeweiht. Mit rund 150.000 Frankfurter*innen muslimischen Glaubens ist dies nicht nur die Anerkennung der kulturellen und religiösen Vielfalt unserer Stadt, sondern auch ein Zeichen des Dialogs, des Miteinanders und des Zusammenhalts aller Menschen und Gemeinschaften in unserer Stadt. Die Beleuchtung bildet neben vielen weiteren Maßnahmen nur einen Bruchteil des Engagements der Stadt im Bereich Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt ab. Ich frage den Magistrat: Mit welcher Summe fördert beziehungsweise finanziert die Stadt Frankfurt die Sichtbarmachung von religiösen Festen und Symbolen in der Innenstadt und in den Stadtteilen?
Antwort des Magistrats
Die Weihnachtsbeleuchtung auf der Zeil wurde in den Jahren 2020 und 2021 durch den Gewerbeverein Neue Zeil e. V. angeschafft und seither betrieben. Die Finanzierung erfolgte über da das Stadtmarketing. Beleuchtungskörper wurden in Höhe von insgesamt 96.000 Euro angeschafft. (Anschaffung über zwei Jahre). Die Finanzierung wurde als Zuschuss seitens des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung an den Verein gewährt. Hinzu kommen jährlich noch Kosten für die Hängung sowie der Betriebskosten zum Beispiel Strom von rund 26.000 Euro. Zur Adventszeit 2023 wurde zudem ein beleuchteter Fotopoint als Ergänzung zur Weihnachtsbeleuchtung angemietet. Die Kosten hierfür betrugen 25.000 Euro.
Das Pilotprojekt "Weihnachtsbeleuchtung in den Frankfurter Einkaufsstraßen" besteht seit 2016 und soll die Gewerbetreibenden, die vor allem in den Wintermonaten vor wirtschaftlichen Herausforderungen stehen, unterstützen. Ziel ist es, den Anwohner:innen, Besucher:innen und Kund:innen ein besonderes Einkaufs-und Aufenthaltserlebnis zu ermöglichen. Bis einschließlich 2021 wurde teilnehmenden Gewerbevereinen und Interessengemeinschaften ein Zuschuss in Höhe von 70 Prozent für die Anschaffung, Montage und Demontage der Beleuchtung gewährt. In den Jahren 2022 und 2023 wurden die Kosten, aufgrund der herausfordernden Wirtschaftslage, zu 100 Prozent vom Wirtschaftsdezernat übernommen. Die Kosten beliefen sich in 2022 auf knapp 46.000 Euro, für 2023 sind noch nicht alle Rechnungen eingegangen. Für 2024 wurde für die Weihnachtsbeleuchtung ein Mittelbedarf in Höhe von 70.000 Euro im Tourismusbeirat angemeldet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 14. März 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.