Umwelterziehung soll in den Schulen und Kitas noch wichtiger werden. Putzaktionen und Veranstaltungen, wie zum Beispiel
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.
Zu dieser Straße geht es weiter
Grüneburgpark — 24 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 21.09.2026.
- Verkehrssicherheit bei der Nutzung von E-Scootern im öffentlichen Raum durch Gesetzesänderung ab 01.03.202721.09.2026 · V (Auskunftsersuchen)
- Grüneburgpark aufwerten06.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
- Öffentlichen Bücherschrank im Grüneburgpark aufstellen04.09.2026 · OF (Antrag Ortsbeirat)
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Neues zu Grüneburgpark per E-MailInhalt
Frage vom 05.12.2019, F 2296 Umwelterziehung soll in den Schulen und Kitas noch wichtiger werden. Putzaktionen und Veranstaltungen, wie zum Beispiel die Müllrallye im Günthersburgpark mit Hortkindern oder der Einsatz von Sauberkeitsbotschaftern bei den jährlichen Abiturfeiern im Grüneburgpark, können das Bewusstsein für umweltschonende Sauberkeit bei jungen Leuten schärfen. Für den schulischen Alltag bietet die FES eigene Lernmaterialien für die Schulen an.
Ich frage den Magistrat: Welche Inhalte zu den Themen Sauberkeit, Umwelt- und Klimaschutz werden in den Schulen und Kitas der Stadt Frankfurt regelmäßig behandelt?
Antwort des Magistrats: Der respektvolle Umgang miteinander, der wertschätzende Gebrauch von Gemeingütern in der Stadt und das verantwortliche Handeln in der Welt sind Ziele eines erfolgreichen schulischen Bildungsprozesses und Voraussetzung eines funktionierenden Gemeinwesens. Die Stadt Frankfurt ist als Schulträger primär für die Errichtung, Unterhaltung und Bewirtschaftung der Schulgebäude sowie die Beschaffung der Lehr- und Lernmittel zuständig. Die Unterrichtsinhalte und das Lehrpersonal stehen in Verantwortung des Hessischen Kultusministeriums. Im Zuge einer Verantwortungsgemeinschaft für die Frankfurter Bildungslandschaft - siehe dazu die Aachener Erklärung des Deutschen Städtetages - hat die Stadt Frankfurt in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern aber sehr wohl Projekte und Programme zur Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgelegt. Grundlage hierfür waren das städtische Programm "Umweltlernen", 1989, und die Beschlüsse der Stadtverordneten zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung", 2008, und zum Weltaktionsprogramm "Bildung für nachhaltige Entwicklung", 2018. Hierfür ist die Stadt wiederholt von der Deutschen UNESCO Kommission und dem BMBF ausgezeichnet worden; erst im vergangenen Monat erzielte das Projekt "Bildungsraum GrünGürtel" eine Ehrung in der höchsten Kategorie. Leuchttürme von Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung sind die über Frankfurt hinaus beachteten Lernwerkstätten, das Schuljahr der Nachhaltigkeit und die Projekte zur Klimabildung. Die Lernwerkstätten zu den Themen Energie und Klimaschutz, Abfall und Recycling sowie zum fairen Handel werden mit Unterstützung des Stadtschulamts, der FES und des Energiereferats vom stadtnahen Verein "Umweltlernen in Frankfurt" durchgeführt. Als handlungsorientierte Ergänzung des Unterrichts erfreuen sich alle Lernwerkstätten bei den Schulen großer Beliebtheit. Das Schuljahr der Nachhaltigkeit für die Grundschulen geht einen Schritt weiter. Ausgehend vom Thema Klimawandel werden verschiedene Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung - Energie, Ernährung, Abfall und Recycling, Mobilität und fairer Handel - über das Schuljahr verteilt behandelt. Das Schuljahr der Nachhaltigkeit, SdN, wird, finanziert durch die FES und die Dr. Marschner Stiftung, zurzeit für zwölf Frankfurter Schulen angeboten. Das SdN wurde von der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen aufgegriffen und wird in 5 weiteren hessischen Regionen durchgeführt. Mit Unterstützung aus dem integrieren Klimaschutzplan Hessen wird das Schuljahr der Nachhaltigkeit seit diesem Jahr auch in drei weiterführenden Schulen in einer Pilotphase erprobt. Die Vorreiterrolle in Sachen Klimabildung hat auch dazu geführt, dass Umweltlernen in Frankfurt als Kompetenzzentrum in Sachen Klimabildung für das Land Hessen fungiert. Das bereits angesprochene SdN für weiterführende Schulen sowie die Zusammenarbeit von Energieberatung und Umweltbildung bilden dabei einen Schwerpunkt. Auch das sehr erfolgreiche Klimabildungsfestival im September dieses Jahres zeigt, wie sich das erfreuliche Engagement der Jugendlichen mit Bildungsinhalten zusammenbringen lässt. Auch der sorgfältige Umgang und die Pflege der Gemeingüter ist der Umweltbildung in Frankfurt ein großes Anliegen. Der Schwerpunkt liegt dabei im unmittelbaren Umfeld der Kinder und Jugendlichen, der Schule und der Kita. So existiert bereits seit über 20 Jahren ein äußerst erfolgreiches Programm zum sorgfältigen Umgang mit Energie an Frankfurter Schulen. Energieteams erkunden Energielecks an den 104 Schulen und leiten zum sorgfältigen Umgang mit Energie an. Allein 2018 wurden so 3.300 Tonnen CO2 und über eine Million Euro eingespart. Auch die Wertschätzung und Pflege der Schulhöfe, Grünflächen und Schulgärten ist langjährige Praxis an Frankfurter Schulen. Mit den bewährten Programmen der kooperativen Projekte des Stadtschulamts auf Schulhöfen und dem Pflegeprojekt werden Schülerinnen und Schüler an der Gestaltung der Freiflächen an den Schulen beteiligt und übernehmen an zahlreichen Schulen auch die Grünpflege. Sie lernen dabei Teilhabe und Verantwortung für das Gemeinwohl. Beim "Sustainable Lifestyle Festival - Jugend und Nachhaltigkeit im GrünGürtel" im Sommer 2019 verknüpften die jugendlichen Initiatorinnen und Initiatoren ihre neue Veranstaltung mit dem Landesaktionstag des Freiwilligen Ökologischen Jahres. So sammelten über 20 Aktive im Ostpark und in der Landschaftslücke des GrünGürtel große Mengen Abfalls ein, um auf einen sorgfältigeren Umgang mit öffentlichem Erholungsgrün aufmerksam zu machen. Etwa 800 Besucherinnen und Besucher des Festivals wurden durch den Bühnenbeitrag auf die Müllproblematik aufmerksam gemacht. Auch die gute Initiative der FES zur Reinigung des Grüneburgparks nach den ABI-Feiern zusammen mit Schulen geht in diese Richtung. Die Themen Umweltbewusstsein, Faires Handeln und Klimaschutz werden, abhängig von Alter der Kinder, auch im Kitaalltag permanent abgebildet. Beispielhaft sind hier zu nennen: Literacy, Rollenspiele, Ausflüge in den Wald, MINT-Experimente, Haus der kleinen Forscher oder Projektarbeit. Durch Angebote im Kita Bildungsnetz, Ferienangebote und dem Angebot Kinder im Garten außerhalb der Frankfurter Innenstadt erhalten Kinder nicht nur Einblicke und Erfahrungen mit der Natur, sondern es werden die Zusammenhänge von Natur und Umwelt und menschliches Handeln bewusstgemacht. Antragstellende Person(en): Stadtv. Robert Lange
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Dezember 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.