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Thema Wohnen verfolgenInhalt
Frage vom 13.07.2015, F 2287 In der Siedlung Im Füldchen in Rödelheim, die der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG Frankfurt Holding gehört, hat nach dem Auslaufen der Sozialbindung die Modernisierung begonnen. Den bisherigen Mietern wurde versprochen, dass sie in ihre Wohnungen in der Siedlung zurückkehren können.
Ich frage den Magistrat: Wie groß ist die Zahl der geförderten Wohnungen nach der Sanierung, aufgegliedert nach Wohnungsgrößen und Miethöhen aufgrund der unterschiedlichen Förderwege?
Antwort des Magistrats: Hinsichtlich der Anzahl an Wohneinheiten, deren Größe und Förderwege wird auf folgende Tabelle verwiesen: Zimmerzahl der Wohneinheiten (WE) 1 - 1,5 2 3 3 3 4 4 Gesamt Wohnfläche der WE (in m2) 44 -45,5 57 57 76,5 80 -86 86 102,5- 105 WE im
- Förderweg 28 9 5 6 2 7 0 57 WE im Familien- und Seniorenprogramm 0 12 10 9 6 13 8 58 Freifinanzierte WE 7 14 5 0 14 5 13 58 Gesamtzahl WE 35 35 20 15 22 25 21 173 Die Miete der nach dem Landesprogramm im
- Förderweg geförderten Wohneinheiten wird fünf Euro pro Quadratmeter betragen. Für die Einheiten, die nach dem städtischen Familien- und Senioren-programm gefördert sind, wird sich die Miete auf 7,15 Euro pro Quadratmeter belaufen, soweit die zum Wohnungsbezug berechtigten Personen der Einkommensstufe 1 zuzuordnen sind. Die Miete der frei finanzierten Wohnungen wird voraussichtlich im Durchschnitt elf Euro pro Quadratmeter betragen. Hinsichtlich der Versorgung der von der Sanierungsmaßname betroffenen Mieterinnen und Mieter mit adäquatem Wohnraum ist Folgendes ergänzend mitzuteilen: Die letzten Umsetzungen in den Häuser des ersten Bauabschnitts, Im Füldchen 2 bis 8, erfolgten im Sommer
- In den Häusern gab es insgesamt 64 Wohnungen, davon standen 13 bereits seit mehreren Jahren leer. Elf Mietparteien haben sich selbst eine neue Wohnung außerhalb des ABG-Konzerns gesucht. Alle Mieter der übrigen 40 Wohnungen konnten zu ihrer Zufriedenheit wie folgt umgesetzt werden: Acht der bereits umgesetzten Mieterinnen und Mieter erhielten auf ihren Wunsch hin Wohnungen in den Häusern des
- Bauabschnitts, Im Füldchen 18 bis 28; sie möchten unbedingt in ihrem angestammten Wohnquartier bleiben und sind deshalb damit einverstanden, zu einem späteren Zeitpunkt erneut umzuziehen. Mit anderen Wohnungen in Rödelheim konnten sechs Mieterinnen und Mieter versorgt werden; zwei dieser Mieterinnen und Mieter wollen wieder zurück-kehren. 26 Mieterinnen und Mieter zogen in andere Stadteile; ebenfalls zwei dieser Mieterinnen und Mieter wollen wieder zurückkehren. Derzeit sind die Umsetzungen in den Häuser des zweiten Bauabschnitts, Im Füldchen 10 bis16, im Gange. Hier zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. 22 Mietparteien haben ausdrücklich angegeben, dass sie - zum Beispiel aus beruflichen Gründen oder aufgrund familiärer Bindungen - eine Wohnung in einem anderen Stadtteil wünschen. Die übrigen sechs Mietparteien sind noch unentschlossen oder wollen in Rödelheim bleiben. Diese Tendenz wird sich vermutlich auch in den Häusern des dritten Bauabschnitts, Im Füldchen 18 bis 28, die im kommenden Jahr leergezogen werden sollen, fortsetzen. Es ist somit sichergestellt, dass alle Mieter, die dies wünschen, nach Ende der Baumaßnahmen in die Siedlung Im Füldchen zurückkehren können. Antragstellende Person(en): Stadtv. Dr. Peter Gärtner
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Juli 2015 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.