Der Tierschutzverein Schwalbach und Frankfurt West e. V. hat seit Jahrzehnten einen Fundtierverwahrvertrag mit der Stadt
Zusammenfassung
Der Tierschutzverein Schwalbach und Frankfurt West e. V. fordert eine kostendeckende Bezahlung für die Versorgung von Fundtieren, da die derzeitige Vergütung nicht ausreicht. Der Magistrat hat einen einmaligen Förderbetrag von 30.000 Euro für 2024 in Aussicht gestellt und plant Gespräche für einen neuen Verwahrvertrag.
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Thema Sport, Freizeit und Bäder verfolgenFrage an den Magistrat
Der Tierschutzverein Schwalbach und Frankfurt West e. V. hat seit Jahrzehnten einen Fundtierverwahrvertrag mit der Stadt Frankfurt und bekommt für die Aufnahme und Versorgung der Fundtiere aus zehn Stadtteilen pauschal 1,9 Cent pro Einwohner. Das ist nicht einmal kostendeckend und viel weniger, als in vielen anderen Gemeinden bezahlt wird. Seit Jahren gab es keine Angleichung an die realen Kosten, die sich mittlerweile auf circa 100.000 Euro pro Jahr belaufen. Der Tierschutzverein musste deshalb den Vertrag zum 31.12.2023 auslaufen lassen.
Ich frage den Magistrat:
Wie ist jetzt für den betroffenen Bereich die Versorgung der Fundtiere gesichert, und wann wird den Tierheimen endlich eine kostendeckende Bezahlung zugesichert?
Antwort des Magistrats
Derzeit besteht noch ein Verwahrvertrag zur Aufnahme von Fundtieren mit dem Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung 1841 e.
V. Mit dem Vereinsvorstand wurde vereinbart, zeitnah Gespräche zu führen, um einen angemessenen, neuen Verwahrvertrag auszuhandeln.
Dem Tierschutzverein Schwalbach und Frankfurt West e.
V. wurde für das Jahr 2024 ein einmaliger Förderbetrag von 30.000 Euro in Aussicht gestellt. Der Magistrat hatte darüber hinaus angeboten, zeitnah in Gespräche einzutreten, um einen angemessenen, längerfristigen Verwahrvertrag auszuhandeln. Dies hat der Verein jedoch abgelehnt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Januar 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.