Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt, zu dem am 18. Januar etwa 1.000 geladene Gäste in das Rathaus Röm
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Verwendung von Einweggeschirr beim Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt und deren Nachhaltigkeit. Es wird erfragt, wie viele Pappschalen und Holzgabeln verwendet wurden und wie die Umweltbilanz im Vergleich zu echtem Geschirr bewertet wird.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt, zu dem am 18. Januar etwa 1.000 geladene Gäste in das Rathaus Römer gekommen waren, wurde das Buffet mit Einweggeschirr in Form von kompostierbaren Pappschalen aus Zuckerrohr und Holzgabeln ausgerichtet. Unabhängig davon, dass diese Darreichungsform des Essens in den Augen vieler Gäste den einem städtischen Empfang angemessenen Stil vermissen ließ, stellt sich hier die Frage der Nachhaltigkeit.
Ich frage den Magistrat:
Wie viele Pappschalen und Holzgabeln wurden an diesem Abend ausgegeben, und wie bewertet der Magistrat die Umweltbilanz dieses Materialverbrauchs im Vergleich zum Einsatz von echtem Geschirr und Besteck bei einem solchen Anlass?
Antwort des Magistrats
Frankfurt am Main ist Fairtrade-Stadt. Nachdem die Ausschreibung für das Catering zum Neujahrsempfang ohne Ergebnis blieb, wurde eine Verhandlungsvergabe durchgeführt, für die ein Unternehmen ein Angebot abgab. Dieses erhielt den Zuschlag, auch weil es die im Vorfeld festgelegten Bedingungen zu Nachhaltigkeit und Regionalität erfüllte.
Der Nachteil von Mehrweggeschirr im Cateringbereich ist, dass es aus hygienischen Gründen vor und nach dem Gebrauch zweifach gespült und poliert werden muss. Der damit verbundene Wasser- und Energiebedarf ist nicht bekannt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Januar 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.