Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Die Stadt möchte die Energieversorgung für alle kommunalen öffentlichen Gebäude, für die Stadtverwaltung und die Eigenbe

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main plant, die Energieversorgung aller kommunalen Gebäude auf 100 Prozent Ökostrom umzustellen. Der Magistrat hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Strom- und Erdgasversorgung auf nachhaltige Quellen umzustellen und wird dies auch in zukünftigen Ausschreibungen fortsetzen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

Die Stadt möchte die Energieversorgung für alle kommunalen öffentlichen Gebäude, für die Stadtverwaltung und die Eigenbetriebe, für den öffentlichen Nahverkehr und für die Unternehmen, an denen die Stadt beteiligt ist, möglichst schnell auf 100 Prozent Ökostrom umstellen.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Wird die Strom- und Energieversorgung der städtischen Liegenschaften zentral geregelt beziehungsweise werden Preis- und Umweltaspekte regelmäßig überprüft und die Verträge entsprechend angepasst?

Antwort des Magistrats

Die Strom- und Erdgasversorgung für die städtischen Liegenschaften wurde zuletzt im Jahr 2020 für die Jahre 2021 bis 2023 mit zwei Jahren Verlängerungsoption öffentlich ausgeschrieben. Gemäß Punkt 3.1.2 der Stromausschreibung muss Ökostrom geliefert werden. Bis zu einem Anteil von maximal 50 Prozent darf der Strom auch aus hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, KWK-Anlagen, stammen, die unter Einsatz fossiler Primärenergieträger betrieben werden. Gemäß Punkt 3.1.2 der Erdgasausschreibung muss ein Anteil von mindestens fünf Prozent Bioerdgas, Biomethan, sein.

Da die Mainova sowohl für die Stromlieferung als auch für die Gaslieferung das wirtschaftlichste Angebot abgegeben hat, wurde der Zuschlag an die Mainova erteilt. Vor dem Hintergrund der Energiekrise wurde Anfang 2023 die Verlängerungsoption für die Jahre 2024 und 2025 gezogen. Für die Jahre 2026 bis 2028 ist dann eine neue Ausschreibung erforderlich, bei der auch neue Ökostrom- beziehungsweise Bioerdgasqualitäten festgelegt werden können.

Aufgrund der natürlichen Fluktuation von Strom aus Wind und Sonne wird es auch in einer klimaneutralen Energieversorgung in Deutschland notwendig sein, Strom in hocheffizienten KWK-Anlagen zu erzeugen, da Deutschland im Gegensatz zu den Alpenländern und Skandinavien nicht über ausreichende Wasserkraft- und Pumpspeicherkapazitäten verfügt. An diesen sogenannten Residualkraftwerken herrscht in Deutschland spätestens nach dem Abschalten der bestehenden Kohlekraftwerke ein großer Mangel.

Aufgrund der Vorbildfunktion der öffentlichen Hand wird daher beabsichtigt, auch in der nächsten Ausschreibung einen perspektivisch kleineren Anteil von Strom aus hocheffizienten KWK-Anlagen beizubehalten.

Wenn die Klimaneutralität erreicht werden soll, müssen die KWK-Anlagen Zug um Zug von Erdgas auf regenerativ erzeugten - grünen - Wasserstoff umgestellt werden.

Die erforderlichen Kapazitäten der Residualkraftwerke kann man gut der folgenden Quelle entnehmen: https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 25. Januar 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung