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Mit dreijähriger Verspätung ist Ende Mai endlich der Integrationsbericht erschienen, allerdings nur als Datei. Das AmkA

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Integrationsbericht wurde mit dreijähriger Verspätung veröffentlicht, jedoch nur digital. Der Antragsteller fordert eine gedruckte Version für die Ausschussmitglieder, um sicherzustellen, dass der Bericht intensiver gelesen wird. Es wird erwartet, dass der Magistrat die Anzahl der gedruckten Exemplare und deren Verteilung klärt.

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Frage an den Magistrat

Mit dreijähriger Verspätung ist Ende Mai endlich der Integrationsbericht erschienen, allerdings nur als Datei. Das AmkA versprach mir ein gedrucktes Exemplar des 400-Seiten-Berichts zu schicken, es kam aber nicht an. Nach einer weiteren Nachfrage hieß es plötzlich, der Bericht wäre nicht gedruckt worden. Über das zuständige Dezernat erhielt ich dann doch ein gedrucktes Exemplar. Studien belegen, dass sich Leser*innen mit Druckerzeugnissen intensiver beschäftigen, während sie digitale Inhalte häufig nur überfliegen. Ein wichtiger Bericht sollte deshalb zumindest für die Ausschussmitglieder umgedruckt werden.

Ich frage daher den Magistrat:

Wie viele Exemplare des Integrationsberichtes wurden gedruckt und an wen wurden sie verteilt?

Antwort des Magistrats

Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg:

Sehr verehrte Frau Vorsteherin,

sehr verehrte Stadtverordnete,

Herr Brillante!

Der Magistrat verzichtet zunehmend aus Kostengründen und unter Umweltgesichtspunkten auf umfangreiche Druckerzeugnisse.

(Beifall)

Lieber Herr Brillante, der Bericht hat über 400 Seiten. Das Dezernat II hat im Zuge der Beschlussfassung 40 Exemplare gedruckt und verteilt. Im Übrigen ist der Bericht als PDF auf der Homepage des AmkA abzurufen. Und auf deine Nachfrage hin habe ich sofort dafür gesorgt, dass du ein Exemplar bekommen hast. Daher hoffe ich, dass wir auch in Zukunft auf unnötige Drucksachen verzichten können. 400 Seiten sind kostenaufwendig und umweltunfreundlich und auf PDF ist alles zu lesen.

(Beifall)

Stadtverordnetenvorsteherin

Hilime Arslaner:

Es gibt eine Zusatzfrage von Herrn Brillante. Bitte!

Stadtverordneter Luigi Brillante, ÖkoLinX-ELF:

(Zusatzfrage)

Wir haben auch eine Anfrage gestellt und bewiesen, dass andererseits sehr viel "Unfug" gedruckt wird, worauf man ja verzichten will. Aber der Integrationsbericht ist viel zu wichtig. Oder muss ich daraus, dass er nicht gedruckt wird, schließen, dass die Integrationspolitik für die städtische Politik doch nicht so wichtig ist? Wenn man so einen Bericht nicht druckt, dann wird er auch nicht gelesen.

(Zurufe)

Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg:

(fortfahrend)

Lieber Herr Brillante, das war keine Frage, das war ein Kommentar. Was den Diversitätsbericht betrifft: Sie haben ja gesehen, dass, als ich das Amt übernommen habe, wir uns sofort aufgemacht haben, um den Bericht auf den Weg zu bringen. Das zeigt, wie wichtig dieser Diversitätsbericht für uns ist. Aber ich glaube, das Drucken der 400 Seiten sagt nichts darüber aus, ob der Bericht wichtig ist oder nicht. Wenn Exemplare nötig sind, stellen wir sie zur Verfügung. Ich kann mich nicht für Unfug verantwortlich erklären, aber ich kann sagen, bei dem, was in meiner Zuständigkeit liegt, versuche ich auch, verantwortungsvoll zu handeln, indem es als PDF zur Verfügung gestellt wird. Vereinzelte Exemplare werden auch nachgedruckt. Wenn Sie noch einmal ein paar Exemplare benötigen, dann sorge ich dafür, dass Sie sie bekommen. Ansonsten gilt: Diversität bleibt wichtig und die Herausforderung bleibt, daher messen wir die Wichtigkeit doch bitte nicht an dem Drucken von 400 Seiten.

Herzlichen Dank!

(Beifall)

Stadtverordnetenvorsteherin

Hilime Arslaner:

Es gibt eine zweite Zusatzfrage von Herrn Emre Telyakar von den GRÜNEN. Bitte!

Stadtverordneter Emre Telyakar, GRÜNE:

(Zusatzfrage)

Damit wir später nicht Löcher in die Luft starren: Wie wollen Sie sicherstellen, dass Herr Brillante beim nächsten Integrationsbericht auch als Erstes den Bericht erhält, damit wir uns eine unnötige Debatte ersparen?

Bürgermeisterin Dr. Nargess Eskandari-Grünberg:

(fortfahrend)

Ich bringe ihm persönlich ein Exemplar vorbei.

(Beifall)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 7. Dezember 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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