Die Stadt Düsseldorf betreibt seit 2018 ein Gänsemanagement, welches bereits Erfolge zeigt. Es wurde zeitweise ein Rückg
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Zusammenfassung
In Frankfurt am Main wird ein Gänsemanagement durchgeführt, das Erfolge in der Reduzierung der Gänsepopulation zeigt. Ziel ist es, die Probleme durch Gänsekot in den Grünanlagen zu minimieren und die Gänsepopulation nachhaltig zu steuern.
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Neues zu Rebstockpark per E-MailFrage an den Magistrat
Die Stadt Düsseldorf betreibt seit 2018 ein Gänsemanagement, welches bereits Erfolge zeigt. Es wurde zeitweise ein Rückgang von Jungvögeln und eine leicht rückläufige Gesamtzahl der Kanadagänse erreicht.
Ich frage den Magistrat:
Sofern in Frankfurt ein aktives Gänsemanagement stattfindet, was beinhaltet es, und welche Erfolge wurden bereits erzielt?
Antwort des Magistrats
Gänse kommen nahezu überall in den Grünanlagen der Stadt vor, bevorzugt in Bereichen, in denen es auch Zugang zu Wasserflächen gibt. Das Kotproblem auf den Liegewiesen entsteht insbesondere dadurch, dass die Tiere verbotenerweise gefüttert werden.
Für den Ostpark wurde 2018 gemeinsam mit dem Umweltamt - Untere Naturschutzbehörde, der Staatlichen Vogelschutzwarte, dem Hessischen Umweltministerium und dem Gesundheitsamt ein Vergrämungs-Programm gestartet. Mit einer Hecke zwischen Weiher und der großen Liegewiese wird den Gänsen die Sicht zwischen dem Gewässer und der Grünfläche genommen. Während der Mauser in den Sommermonaten, wenn die Gänse flugunfähig sind und zudem ihre Jungen aufziehen, meiden die Tiere die große Liegewiese und halten sich bevorzugt am anderen, weniger durch Parkbesucher:innen frequentierten Nordostufer auf. Begleitet wird diese Maßnahme im Rahmen eines Monitorings durch einen Ornithologen.
Die Lenkungsmaßnahmen zeigen Erfolge. So konnte die Anzahl der Gänse im Untersuchungszeitraum auf der großen Liegewiese bereits deutlich auf etwa ein Drittel verringert werden. Eine Umsetzung dieses Vergrämungs-Programms ist aufgrund der örtlichen Gegebenheiten jedoch leider nicht überall möglich, insbesondere nicht am Mainufer.
Stadtweit gesehen ist nach aktuellen Erkenntnissen keine signifikante Zunahme der Gänsebestände zu erkennen, gleichwohl aber eine Verlagerung von Mausergebieten, als auch eine Verschiebung der Artenzusammensetzung. So nimmt die Kanadagans in sehr moderatem Umfang eher zu, während die Graugans abnimmt. Die Nilgans ist im Artengefüge weitgehend gleichbleibend. Durch die Lenkungsmaßnahmen im Ostpark gehen dort die Mauserbestände zurück, während im Rebstockpark beispielsweise Zunahmen zu beobachten sind.
Eine Bejagung ist in den innerstädtischen Grünanlagen nicht möglich, da sich diese in sogenannten "befriedeten Bereichen" befinden, in denen die Jagd mit der Waffe untersagt ist. Zudem wird eine nachhaltige Wirkung des Vergrämungsabschusses unter Fachleuten in Frage gestellt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Oktober 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.