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Arbeiten und Wohnen im Stadtteil ist ein Anliegen, das sowohl den Mittelstand stärken als auch wohnortnahe Arbeitsplätze

Vorlagentyp: F
Beantwortet

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Thema Stadtplanung verfolgen

Inhalt

Frage vom 04.11.2011, F 199 Arbeiten und Wohnen im Stadtteil ist ein Anliegen, das sowohl den Mittelstand stärken als auch wohnortnahe Arbeitsplätze erhalten und schaffen soll. Dazu ist eine verstärkte Abstimmung der Planungen durch die tangierten Fachämter erforderlich. Die Vorbereitung dieser Planungsinitiative sollte durch eine vom Magistrat eingesetzte Expertenrunde geleistet werden. Erste Ergebnisse sollen gemäß Bericht B 385 im Herbst vorliegen. Die Befragung und Aktivierung der Unternehmen und Eigentümer durch die beauftragte Planungsgruppe AGL Saarbrücken wurde vor einem Jahr abgeschlossen.

Ich frage den Magistrat: Welche inhaltlichen Fortschritte sind bei der Aufstellung der Entwicklungskonzepte für die ausgewählten Stadtteile zu verzeichnen?

Antwort des Magistrats: Stadtrat Edwin Schwarz: Herr Stadtverordnetenvorsteher, meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich darf die von Frau Loizides gestellte und von Ihnen vorgetragene Frage, Herr Homeyer, für den Magistrat wie folgt beantworten: Wie bereits in dem von Ihnen genannten Bericht B 385 ausgeführt, wurde ein Entwicklungskonzept lediglich für die beiden direkt aneinandergrenzenden Gewerbe- und Industriegebiete Fechenheim-Nord und Seckbach unter Federführung der Stadtplanung, in enger Zusammenarbeit mit Wirtschaftsdezernent Markus Frank, initiiert - in gewisser Weise ein Pilotprojekt. Im Auftrag der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH wurde im Frühjahr des vergangenen Jahres eine Unternehmensbefragung in den genannten Gebieten durchgeführt. Zusätzlich hat man im Rahmen von Informationsveranstaltungen die Problemlagen in diesen wichtigen Wirtschaftsbereichen der Stadt erörtert. Erste Ergebnisse weisen darauf hin, dass unter anderem eine deutliche Leerstandsproblematik zu beklagen ist. Ferner sind verschiedene komplexe Konflikte, wie beispielsweise Fehlentwicklungen bei der Nutzung der Areale, eine zum Teil als problematisch erkennbare Verkehrserschließung und die benachbarte Wohnnutzung in Fechenheim-Nord, im Riederwald und der Gelasiedlung von Relevanz. Diese Situation hat das Stadtplanungsamt veranlasst, darauf aufbauend ein Entwicklungskonzept für beide Gebiete in Auftrag zu geben. Die Bestandsanalyse kam im Sommer zum Abschluss. Im Zuge der konzeptionellen Arbeit wird nun ein langfristiges Leitbild entwickelt, das die Themenfelder Verkehr, Grün, Stadtgestaltung und Nutzung integriert. Ergänzend sind aber auch zeitnah realisierbare Maßnahmen- und Projektvorschläge im Fokus. Die Entwicklungskonzepte sollen als Leitfaden und Koordinierungsrahmen für zielgerichtete Maßnahmen der verschiedenen Ämter und Institutionen in diesen Gewerbegebieten dienen und weitere Verbesserungen und Investitionen, auch privater Initiativen, anstoßen. Erste Ansätze und Entwürfe liegen dem Stadtplanungsamt bereits vor. Allerdings sind sie noch nicht so detailliert, dass ich sie hier der Öffentlichkeit vorstellen kann. Die Planungsphase wird voraussichtlich noch bis ins kommende Frühjahr andauern. Sollte sich das Pilotverfahren als effizient erweisen, beabsichtigt der Magistrat, die konzeptionelle Gebietsentwicklung analog für andere Gewerbegebiete anzuwenden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Christiane Loizides

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. November 2011 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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