In Frankreich an der Grenze zu Deutschland liegt die Giftmülldeponie Stocamine. Die Deponie soll nun auf Beschluss des U
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Giftmülldeponie Stocamine in Frankreich und die potenzielle Gefahr für das Grundwasser, das auch Frankfurt versorgt. Es wird gefragt, welche Informationen die Stadt Frankfurt hat und welche Maßnahmen zum Schutz des Grundwassers geplant sind.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
In Frankreich an der Grenze zu Deutschland liegt die Giftmülldeponie Stocamine. Die Deponie soll nun auf Beschluss des Umweltministers versiegelt werden, ohne dass der giftige Müll vorher ordnungsgemäß entfernt wird. Hier besteht die Gefahr, dass giftige Stoffe in eines der größten europäischen Grundwasserreservoirs gelangen. Aus diesem Reservoir beziehen circa sieben Millionen Menschen, darunter auch Einwohner*innen Frankfurts, Wasser. Eine Verschmutzung wäre verheerend. Ich frage den Magistrat: Welche Informationen liegen der Stadt Frankfurt zu diesem Thema bereits vor, und was plant die Stadt zum Schutz des Grundwassers zu unternehmen?
Antwort des Magistrats
Die Mainova AG versorgt die Stadt Frankfurt zuverlässig mit Trinkwasser. Für die Gewinnung des Trinkwassers ist die Hessenwasser GmbH & Co. KG zuständig.
Laut der Hessenwasser GmbH & Co. KG ist aufgrund der Entfernung zur Giftmülldeponie Stocamine sowie aus hydrologischen Gründen eine Betroffenheit der Grundwassergewinnung im Hessischen Ried, dem nördlichen Ende des Oberrheingrabens, aus der unter anderem auch Frankfurt mit Trinkwasser versorgt wird, auszuschließen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Oktober 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.