Klimaschutz ist auch in der Stadt Frankfurt am Main und in der Verwaltung ein großes Thema. Wir wollen, dass weniger Mül
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Frage vom 19.06.2019, F 1950 Klimaschutz ist auch in der Stadt Frankfurt am Main und in der Verwaltung ein großes Thema. Wir wollen, dass weniger Müll produziert wird, Papiervorlagen reduziert werden und möglichst viel Kommunikation zwischen Bürgerinnen/Bürgern und Stadtverwaltung zukünftig elektronisch erfolgt, auch um Ressourcen zu schonen. Es fällt auf, dass Dezernate immer mehr Broschüren und Flyer - oft in hochwertiger Ausführung - verteilen, deren Inhalte leicht und besser elektronisch zu verbreiten wären. Ein Großteil dieser Broschüren und Flyer landet ungelesen im Müll. Dies ist eine Ressourcenverschwendung. Ich frage daher den Magistrat: Was gedenkt der Magistrat zu unternehmen, um die Broschüren- und Flyerflut einzuschränken?
Antwort des Magistrats: Der Magistrat baut, auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes, seit Jahren kontinuierlich die Möglichkeiten aus, die Öffentlichkeit über elektronische Medien zu informieren und hiermit die Anzahl der Printmedien zu reduzieren. Die Inhalte werden in der Regel barrierefrei zur Verfügung gestellt. Flyer, Broschüren und andere Druckwerke werden nur beauftragt, wenn sie notwendig und sinnvoll sind. Es muss bedacht werden, dass nicht alle Teile der Bevölkerung über einen elektronischen Zugang zu Informationen verfügen beziehungsweise diesen nutzen. So können beispielsweise viele ältere Menschen oder kleinere, ehrenamtlich geführte (Sport-)Vereine ohne eigene Geschäftsstellen zu nennen, die den Versand von Printmedien nicht erreicht würden und so insbesondere von den Informationen des Sportdezernats ausgeschlossen wären. Unerlässlich ist die flächendeckende Information der Bürgerschaft über Printmedien über zum Beispiel anstehende Straßensperrungen, Änderungen der Verkehrsführung et cetera, da nur so sichergestellt werden kann, dass alle Betroffenen informiert sind. Auch Hinweise an die Bürgerschaft zur Vorsorge um Beispiel bei Starkregenereignissen/Überschwemmungen werden sinnvollerweise als Printmedium verteilt. Die Bürgerinnen und Bürger legen sich die Informationen für den Fall der Fälle zur Seite beziehungsweise nehmen das Faltblatt als Merkzettel für Vorkehrungen. Auch auf die Fertigung von Printprodukten die auf Veranstaltungen - Vorträge, Ausstellungen et cetera - des Magistrats hinweisen, kann nicht verzichtet werden, da durch die Auslage beziehungsweise Verteilung das Interesse der Bürgerschaft geweckt werden kann. Auch erwartet die interessierte Öffentlichkeit, dass zu bedeutenden Baumaßnahmen, Ausstellungen, Wanderwegen et cetera ansprechende Printmedien als Begleitmaterial zur Verfügung gestellt werden. Ansprechende Broschüren sind zudem ein wirksames Instrument des Stadtmarketings. Der Magistrat achtet bei der Herstellung der Printmedien darauf, dass diese unter Beachtung der einschlägigen Umweltnormen und -siegel hergestellt werden. Die rege Nutzung der Bürgerberatung in der Altstadt und die Nachfrage dort nach Informationsbroschüren und -blättern beweist, dass eine Vielzahl von Menschen noch haptische Formate bevorzugen. Antragstellende Person(en): Stadtv. Birgit Puttendörfer
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Juni 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.