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Am 16. August 2023 wurden die A-, B- und C-Ebene des Südbahnhofs überflutet. Recherchen der Frankfurter Rundschau, Frank

Vorlagentyp: F
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Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main plant Maßnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Südbahnhof. Dazu gehören der Ausbau der Straßenentwässerung und die Erhöhung der Kanalkapazität. Ziel ist es, zukünftige Überflutungen zu verhindern und die Sicherheit der Passanten zu gewährleisten.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Frage an den Magistrat

Am 16. August 2023 wurden die A-, B- und C-Ebene des Südbahnhofs überflutet. Recherchen der Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neuen Presse und der hessenschau brachten hervor, dass nur an vier von den zwölf Treppenabgängen Wassersperren angebracht sind, und zwar nur an denen, für die die VGF zuständig ist. Die Deutsche Bahn hat, trotz jahrelanger Bekanntheit des Problems, noch nichts unternommen, um die anderen Treppenabgänge starkregensicher zu machen.

Ich frage den Magistrat:

Wann werden an den restlichen Abgängen Wassersperren installiert, und wie schützt die Stadt den Südbahnhof vor weiteren Überflutungen?

Antwort des Magistrats

Die Problematik der Überflutung bei Starkregenereignissen ist der Stadt Frankfurt am Main, der DB und der VGF bewusst. Magistrat und VGF befinden sich mit der DB dazu im aktiven Austausch, um der Herausforderung ganzheitlich zu begegnen. Dabei haben die drei Hauptakteure unterschiedliche Zuständigkeiten.

Schon seit Längerem arbeitet der Magistrat daran, den Südbahnhof vor Überflutungen aus dem Straßenraum besser zu schützen: So soll die Straßenentwässerung der Mörfelder Landstraße im unmittelbaren Zugangsbereich und der Treppenabgänge zur U-/S-Bahn-Station leistungsfähig ausgebaut werden.

Die Planung ist bereits abgeschlossen und die Magistratsvorlage wird gerade erstellt. In Kürze wird diese in den Geschäftsgang gegeben. Ausschreibungsunterlagen werden parallel erstellt und zur Veröffentlichung vorbereitet. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich sechs Wochen. Es ist geplant, die Maßnahme im Zeitraum März bis Mai 2024 - auch während der Osterferien - umzusetzen. Die Baukosten belaufen sich voraussichtlich auf rund 200.000 Euro.

Während der Bauzeit ist es erforderlich, die Straße einzuengen, es werden jedoch beide Fahrtrichtungen mit je einer Fahrspur aufrecht erhalten. Die Bushaltestelle wird während der Bauzeit provisorisch verlegt, der Zugang zum Südbahnhof besteht jederzeit.

Darüber hinaus ist geplant, die Kanalkapazität zu erhöhen. Im Rahmen von Kanalsanierungen wird eine Kombination aus Erneuerung und Vergrößerung angewendet. Außerdem ist der Bau eines neuen Entlastungskanals in den Main vorgesehen. Die Projektierung und die Realisierung dieser Maßnahmen kann allerdings mehrere Jahre betragen.

Hinsichtlich möglicher zusätzlicher Wassersperren an den Abgängen, die sich in der Zuständigkeit der DB befinden, kann der Magistrat momentan noch keine Aussage treffen. Wir befinden uns dazu im laufenden Austausch mit der DB.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 21. September 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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