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Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Frage vom 19.06.2019, F 1932 Das aktuelle städtische Programm zur Förderung des Tennissports in Frankfurt trifft auf eine sehr positive Resonanz. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Welche weiteren Maßnahmen zur Förderung des Tennissports sind, kurz skizziert, für die nächste Zeit geplant?
Antwort des Magistrats: In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Aktiven in den 42 Frankfurter Tennisvereinen kontinuierlich auf über 10.000 Tennisspielerinnen und -spieler gestiegen. Um dieser erfreulichen Entwicklung gerecht zu werden, haben viele Tennisvereine mit großem ehrenamtlichen Engagement und einer Rekordsumme von fast zehn Millionen Euro in den Ausbau einer modernen Tennis-Infrastruktur investiert. Mit der beachtlichen Gesamtsumme von rund 4,5 Millionen Euro aus Sportfördermitteln wurden und werden die Maßnahmen unterstützt. Nachdem kürzlich der Tennisclub Bergen-Enkheim Richtfest für seine neue Drei-Felder-Traglufthalle feiern durfte, der Tennisclub Cassella in Fechenheim seine neue Zwei-Felder-Taglufthalle bereits in Betreib genommen hat, ist zum Beispiel die Errichtung eines neuen Tennis-Umkleide- und Funktionsgebäudes des VfL Goldstein in vollem Gange. In Kürze findet zudem bei der Tennis-Abteilung von Eintracht Frankfurt die Einweihung eines tennisspezifischen Athletik- und Fitnessbereiches über dem Eingangsbereich der Drei-Felder-Tennishalle statt. Anstelle der bisherigen Traglufthalle wird der Tennisclub Niederursel eine neue Drei-Felder-Halle in Leichtbauweise errichten. Der Höchster Tennis-und Hockeyclub wird seine in die Jahre gekommen Tennishalle durch eine neue, feststehende Drei-Felder Halle ersetzen. Darüber hinaus sind mir drei weitere Tennisvereine bekannt, die vor dem Hintergrund steigender Mitgliederzahlen in den kommenden Jahren in den Ausbau ihrer Tennisinfrastruktur investieren wollen. Ferner hat die Stadt die Gelegenheit genutzt, die ehemalige Tennisanlage am Nobelring aus einem Erbbaupachtvertrag von der Commerzbank zurückzunehmen, um die Fläche für den Tennissport zu sichern. Nach erfolgter Sanierung der Spielfelder und des Funktionsgebäudes wird die Anlage dem Vereinssport zu Verfügung gestellt. Der Magistrat weiß das außerordentliche Engagement seiner Sportvereine sehr zu schätzen und unterstützt daher die Vereinsbaumaßnahmen je nach Jugendanteil mit einem Zuschuss von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten. Ohne den herausragenden Einsatz der rund 100 Frankfurter Sportvereine mit eigenen Sportstätten, wäre die Vielfalt und Qualität der Sportinfrastruktur in unserer Stadt nicht vorstellbar, insofern wird der Magistrat die Aktivitäten seiner Sportvereine und künftig gerne unterstützen und fördern. Ziel ist muss es grundsätzlich sein, den prognostizierten steigenden Einwohnerzahlen in Frankfurt am Main mit einer zukunfts- und bedarfsorientieren Weiterentwicklung unserer Sportstätten zu begegnen. Dies gilt sowohl für die Bereitstellung von städtischen Sportanlagen, insbesondere aber auch für die möglichst unbürokratische Förderung des vereinseigenen Sportstättenbaus. Antragstellende Person(en): Stadtv. Prof. Dr. Johannes Harsche
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 19. Juni 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.