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Früh das Schwimmen zu erlernen, gilt als positiver und wichtiger Schritt für die weitere, auch geistige Entwicklung von

Vorlagentyp: F
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Thema Schulen und Bildung verfolgen

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Frage vom 07.10.2016, F 192 Früh das Schwimmen zu erlernen, gilt als positiver und wichtiger Schritt für die weitere, auch geistige Entwicklung von Kindern. Ich frage den Magistrat, wie genau die Schwimmfähigkeit Frankfurter Kinder im Vergleich deutscher Städte zu bewerten ist und welche Möglichkeiten er sieht, das Schwimmen bereits im frühen Kindes - beziehungsweise Schüleralter in unserer Stadt weiter deutlich zu verbessern.

Antwort des Magistrats: Stadtrat Markus Frank: Frau Vorsteherin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Zunächst, lieber Herr Lange, muss ich Ihnen leider sagen, dass ich Ihnen heute keine Studie oder eine Untersuchung vorlegen kann, die die Schwimmfähigkeit Frankfurter Kinder im Vergleich zu anderen deutschen Städten bewertet. Das tut mir leid. Daran sehen Sie aber auch, dass es keine bestellte Frage war. Ich darf Ihnen aber sagen, dass es dem Magistrat überaus wichtig ist, die Schwimmfähigkeit junger Kinder, insbesondere in unserer Stadt, zu erhöhen. Es gibt Untersuchungen, die besagen, dass nur 50 Prozent der Kinder in Deutschland richtig schwimmen können. Das ist für uns natürlich Anlass genug, alles zu tun, um die Schwimmfähigkeit von Kindern zu erhöhen. Dazu gehört natürlich, dass zum Beispiel unsere Bäderbetriebe fleißig Schwimmkurse anbieten. Ich darf Ihnen sagen, dass es seit Bestehen der BBF im Jahr 2003 jährlich 500 Kurse gab, in denen etwa 5.000 Kinder altersgerecht schwimmerische Fähigkeiten vermittelt bekommen haben. Also können wir sagen, dass wir 65.000 Kindern als BBF das Schwimmen beibringen konnten. Darüber hinaus engagieren wir uns dafür, die Wasserflächen, die wir haben, noch besser zu nutzen. Es gibt seit Anfang dieses Jahres einen Vertrag mit dem Stadtschulamt, auch die Schwimmflächen, die normalerweise im Schulbereich sind, noch besser zu nutzen. Wir erhoffen uns mittelfristig, dass wir dadurch die Schwimmflächen um 50 Prozent besser ausnutzen können. Wir haben zudem viele Kooperationen mit Schwimmvereinen und Schwimmklubs, um Schwimmkurse anzubieten. Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis: Die Bäderbetriebe haben ein Bäderkonzept für die Stadt Frankfurt auf den Weg gebracht. Das wird gerade diskutiert; Geschäftsleitungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Aufsichtsrat, Fraktionen haben mich auch schon angesprochen, dass ich das Bäderkonzept vorstelle. Das ist die Diskussionsgrundlage, wie wir in Zukunft mit unseren Schwimmflächen umgehen wollen. Ziel ist es natürlich, dass wir, im Gegensatz zu anderen Städten, keine Schwimmbäder schließen, sondern dass wir sie so weiterentwickeln, dass wir - je nach Nutzergruppen - mehr Angebote machen können. Ich lade Sie ganz herzlich dazu ein, dass wir das gemeinsam diskutieren und auf den Weg bringen, denn ich glaube, eine Sportstadt wie Frankfurt am Main braucht eher mehr als weniger Schwimmflächen in der Stadt.

(Beifall) Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Renate Wolter-Brandecker: Vielen Dank! Es gibt eine Zusatzfrage von Herrn Stadtverordneten Lange. Bitte! Stadtverordneter Robert Lange, CDU: (Zusatzfrage) Herr Frank, werden Sie sich im Magistrat dafür einsetzen, dass auch bereits im Vorschulalter möglichst viele Kinder, möglichst noch vor Beginn der Schulzeit, schwimmen lernen? Stadtrat Markus Frank: (fortfahrend) Ja, selbstverständlich.

(Zurufe) Stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Dr. Renate Wolter-Brandecker: Der Magistrat ist ja angehalten worden, kurze und prägnante Antworten zu geben. Herr Frank hält sich perfekt daran. Die zweite Zusatzfrage kommt von Herrn Stadtverordneten Ochs. Bitte! Stadtverordneter Bernhard E. Ochs, FRANKFURTER: (Zusatzfrage)

Herr Stadtrat, Sie haben schon erwähnt, dass außer von den städtischen Bäderbetrieben über die Schulen Schwimmunterricht angeboten wird, auch von Vereinen. Es gibt schon seit vielen Jahrzehnten in Frankfurt den Pädagogischen Schwimmverein, der beispielsweise in der Dahlmannschule im Ostend seit Jahrzehnten Schwimmunterricht gibt. Wird dieser Verein irgendwie gefördert von der Stadt? Haben Sie Erkenntnisse über den Verein und seine Arbeit? Stadtrat Markus Frank: (fortfahrend)

Auch das war eine spontane Frage, sodass ich Ihnen zusage, die Antwort im Laufe der nächsten Tage nachzuliefern. Antragstellende Person(en): Stadtv. Robert Lange

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 7. Oktober 2016 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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