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Der Magistrat hat beschlossen, durch ein gemeinsames Verbundvorhaben die Lichtsignalanlagen in Frankfurt zu modernisiere

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Magistrat plant die Modernisierung der Lichtsignalanlagen in Frankfurt, um dem Öffentlichen Personennahverkehr Vorrang zu geben. Bis Ende 2024 sollen alle Anlagen entsprechend ausgestattet sein, was zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses und einer Reduktion der NO2-Emissionen führen soll.

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Thema Verkehr und Straße verfolgen

Frage an den Magistrat

Der Magistrat hat beschlossen, durch ein gemeinsames Verbundvorhaben die Lichtsignalanlagen in Frankfurt zu modernisieren, sodass der Öffentliche Personennahverkehr Vorrang hat. Bis Ende 2024 sollen alle Lichtsignalanlagen für einen solchen ÖPNV-Vorrang ausgestattet sein.

Ich frage den Magistrat:

Wie ist der jetzige Stand des Verbundprojekts, und welche Lichtsignalanlagen wurden schon modernisiert?

Antwort des Magistrats

Seit Mitte der 1990er-Jahre werden Lichtsignalanlagen, kurz: LSA, die vom ÖPNV befahren werden, mit Beschleunigungskomponenten ausgestattet. Aktuell sind 413 von 828 LSA mit Beschleunigung ausgestattet. Das Verbundvorhaben Frankfurt MIND(+) wird im Rahmen des Sofortprogramms "Saubere Luft 2017 - 2020" - Fördermaßnahme "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

Frankfurt MIND(+) - Frankfurt New Mobility: Multimodal, Intelligent, Nachhaltig, Digital - ist ein innovatives Verbundvorhaben der VGF und des Straßenverkehrsamtes, das die Voraussetzungen für ein multimodales, intelligentes, nachhaltiges und digitales Mobilitätsangebot in der Stadt Frankfurt am Main schafft.

Frankfurt MIND(+) beinhaltet neben motorisiertem Individualverkehr - MIV - und ÖPNV auch die Nahmobilität, Radfahrende und Fußgehende und bildet somit die Gesamtmobilität einer Stadt ab. Das Vorhaben schafft die notwendigen technischen Voraussetzungen auf MIV- und ÖPNV-Seite zur Verstetigung des Verkehrsflusses und zur Umsetzung multimodaler Reiseketten, insbesondere durch die Ausstattung der LSA an Kreuzungen mit ÖPNV-Verkehr durch Installation von sog. Roadside-Intelligent Transport System-Stations - kurz: R-ITS-S - und der Ertüchtigung von Steuerungseinheiten an LSA. Diese Systeme bilden die Grundlage für die Kommunikation zwischen Verkehrsteilnehmenden und Infrastruktur.

Durch die geplante sukzessive Ausstattung der relevanten LSA im Förderprojekt - 37 von 413 derzeit mit ÖV-Beschleunigung ausgestatteten LSA - mit R-ITS-S und weiterer notwendiger Hardware, beispielsweise Steuergeräten, wird die Steuerbarkeit des MIV signifikant erhöht sowie die notwendige Verknüpfung von MIV und ÖPNV, über standardisierte offene (OCIT-)Schnittstellen, mit der Integrierten Gesamtverkehrsleitzentrale und dem Verkehrsrechner ermöglicht.

Zusätzlich wird eine Verbindung zum Kommunikations- und Verkehrsleitrechner der VGF im Sinne einer kooperativen Leitstelle geschaffen, wodurch zukünftig verkehrsmittelübergreifend multimodale und intermodale Reiseketten im Gesamtsystem Frankfurt am Main umweltorientiert gesteuert werden können, wodurch eine signifikante Reduktion der NO2-Emissionen möglich ist.

Es ist beabsichtigt, nach Auslauf des Förderprojektes die restlichen LSA mit der neuen Technologie auszurüsten.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 21. September 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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