Am 8. September hat der Schaustellerverband Frankfurt Rhein-Main mit der Online-Petition „Dippemess bleibt!“ begonnen. I
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Zusammenfassung
Der Magistrat prüft die Möglichkeit, die Dippemess auf dem Festplatz-Gelände am Ratsweg zu erhalten, während gleichzeitig ein Neubau der Europäischen Schule Frankfurt in Betracht gezogen wird. Die Tradition der Dippemess soll unabhängig vom Standort fortgesetzt werden, wobei die Aussteller Planungssicherheit benötigen.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Am 8. September hat der Schaustellerverband Frankfurt Rhein-Main mit der Online-Petition "Dippemess bleibt!" begonnen. In dieser heißt es unter anderem: "Die Stadtregierung will, dass die Dippemess umzieht. Grund hierfür ist die geplante Umnutzung des aktuellen Festplatz-Geländes am Ratsweg." Die Dippemess gehöre seit 675 Jahren zu Frankfurt, seit 55 Jahren werde dieses Frankfurter Kulturgut am Ratsweg gefeiert. In weniger als zehn Tagen hatten schon über 5.000 Personen diese Petition unterstützt.
Ich frage den Magistrat:
Welche Chancen sieht der Magistrat, die Dippemess auf dem Festplatz-Gelände am Ratsweg im Frankfurter Stadtteil Bornheim zu erhalten?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat prüft wie mehrfach berichtet, ob der heutige Festplatz für einen möglichen Neubau der Europäischen Schule Frankfurt geeignet sein kann. Die Prüfung sind nicht abgeschlossen und ergebnisoffen.
Voraussetzung eines solchen Neubaus wäre, den Festplatz an einen anderen Standort im Stadtgebiet zu verlagern, der sich nach Möglichkeit sogar besser für eine Festplatznutzung eignet.
Dabei ist sich der Magistrat der Bedeutung und Tradition der Dippemess bewusst und hat gegenüber den handelnden Akteuren wie der Tourismus und Congress GmbH Frankfurt und dem Schaustellerverband bereits garantiert, dass diese Tradition unabhängig vom Standort fortgesetzt werden kann und muss. Die Dippemess ist aus Frankfurt nicht wegzudenken. Das gilt genauso für die Aussteller, die sich seit Jahrzehnten zum Standort Frankfurt bekennen und trotz ihres regional breit aufgestellten Geschäfts zu einem großen Teil ihren Hauptsitz in Frankfurt haben. Sie tragen damit zu den Gewerbesteuereinnahmen unserer Stadt bei. Die Aussteller benötigen Planungssicherheit, um ihre Planung für die Folgejahre vorzunehmen und Investitionen in die Ertüchtigung ihrer Fahrgeschäfte beziehungsweise Neuanschaffungen abzusichern. Eine Entscheidung über eine Verlagerung der Dippemess wird daher nicht ohne frühzeitige und intensive Beteiligung der Schausteller getroffen werden.
Hierzu finden bereits Abstimmungsgespräche statt, um die notwendigen Rahmenbedingungen wie die Infrastruktur, aber auch den nötigen zeitlichen Vorlauf einer möglichen Verlagerung gemeinsam zu erörtern. Der Magistrat hat dabei bereits zugesichert, dass diese Rahmendbedingungen für die Dippemess auch für einen neuen Standort erfüllt werden. Die Dippemess bleibt in Frankfurt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 21. September 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.