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Mit der Eröffnung der neuen Europäischen Zentralbank kommen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Familien nac

Vorlagentyp: F
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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Inhalt

Frage vom 14.11.2014, F 1852 Mit der Eröffnung der neuen Europäischen Zentralbank kommen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Familien nach Frankfurt. Die Europäische Schule im Praunheimer Weg platzt bereits jetzt aus allen Nähten und ist auf der Suche nach einem neuen Standort. Der Presse war zu entnehmen, dass die Europäische Schule nicht nur einen neuen Standort suche, um zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, sondern auch, weil die Schule auf einem Gelände steht, das durch den Zweiten Weltkrieg kontaminiert sein soll. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: Wie äußert sich der Magistrat zu diesen Vermutungen, dass die Europäische Schule auf kontaminiertem Erdboden stehe, und welche Auswirkung hat dies für den jetzigen Standort?

Antwort des Magistrats: Stadträtin Rosemarie Heilig: Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher, sehr geehrter Herr von Wangenheim! Es ist nicht zutreffend, dass das Gebäude der Europäischen Schule im Praunheimer Weg auf kontaminiertem Grund steht. Das ist erst einmal festzuhalten. Bei Bodenuntersuchungen im Zusammenhang mit Baumaßnahmen auf dem Gelände der Europäischen Schule wurden 2002 und 2003 etwas erhöhte Gehalte an Chrom und Chrom VI gemessen. Der Nachweis der Schwermetalle erfolgte innerhalb einer geringen künstlichen Auffüllungsschicht von einem halben Meter, wobei die erhöhten Gehalte nur im wässrigen Probenauszug vorgelegen haben. Daher wurden weitere Untersuchungen zu einer möglichen Verlagerung ins Grundwasser durchgeführt. Im Ergebnis waren diese Untersuchungen unauffällig, sodass von keiner Grundwassergefährdung auszugehen war. Dies belegen auch die vom Hochbauamt veranlassten Bodenuntersuchungen aus den Jahren 2011 und 2014 zu dem Erweiterungsbau der Europäischen Schule, der aktuell auf dem unmittelbar benachbarten Gelände der Ernst-Reuter-Schule errichtet wird. Aus diesen Ergebnissen und Bodengutachten lässt sich ebenfalls kein Altlastenverdacht ableiten. Eine Gefahr der Schadstoffaufnahme bei den künftigen Nutzern des Schulgeländes ist aus den Bodendaten nicht erkennbar.

Wie bei allen Baumaßnahmen wurde darüber hinaus routinemäßig der Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen im Vorfeld angefragt. Dessen Luftbildauswertung ergab, dass der Erweiterungsbau im Bereich einer ehemaligen Flak-Stellung und wie nahezu das gesamte Frankfurter Stadtgebiet in einem Bombenabwurfgebiet liegt. Auf der Grundstücksfläche wurde daher vor Beginn der Bauarbeiten eine systematische Überprüfung auf Kampfmittel durchgeführt, die eine Kampfmittelfreiheit ergab.

(Beifall) Antragstellende Person(en): Stadtv. Stefan Freiherr von Wangenheim

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 14. November 2014 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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