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Im Frankfurter Müllheizkraftwerk wurden zuletzt 525.600 Tonnen Abfall im Jahr verbrannt. Nicht das gesamte Müllvolumen s

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Herkunft des Mülls, der im Frankfurter Müllheizkraftwerk verbrannt wird, und die Auswirkungen auf die Müllgebühren in Frankfurt. Es wird erwartet, dass die Antwort des Magistrats Informationen über die Menge des Mülls aus Umlandgemeinden und deren Einfluss auf die Gebühren liefert.

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Thema Abfall und Sauberkeit verfolgen

Frage an den Magistrat

Im Frankfurter Müllheizkraftwerk wurden zuletzt 525.600 Tonnen Abfall im Jahr verbrannt. Nicht das gesamte Müllvolumen stammt aus Frankfurt.

Ich frage den Magistrat:

Aus welchen Umlandgemeinden kommen jährlich wie viele Tonnen Müll, die im Müllheizkraftwerk verbrannt werden, und welche Auswirkungen hat das auf die Müllgebühren in Frankfurt?

Antwort des Magistrats

In Frankfurt am Main fielen in 2022 insgesamt 149.530 Tonnen Restmüll an, die beseitigt werden mussten. Hinzu kamen noch rund 9.363 Tonnen zu beseitigender Sperrmüll. Dieser Abfall wird der Rhein Main Abfall GmbH, RMA, übergeben, die die Entsorgung übernimmt. In der Regel werden die Abfälle am Frankfurter Müllheizkraftwerk, MHKW, angeliefert. Sollten hier aber - zum Beispiel aufgrund von Wartungsarbeiten - nicht die vollen Verbrennungskapazitäten zur Verfügung stehen, kann die RMA auch auf einen sogenannten Ausfallverbund zurückgreifen und die Abfälle an andere Verbrennungsanlagen liefern. Für die Abfallmengen, die der RMA übergeben werden, zahlt die Stadt Frankfurt am Main einen festen Betrag je Gewichtstonne - unabhängig davon, wo dieser Abfall letztlich entsorgt wird. Zu den Details wird auf Magistratsvortrag M 119/20 verwiesen.

Im MHKW werden neben den Frankfurter Mengen an Beseitigungsabfall auch Abfälle aus den angrenzenden Landkreisen, die ebenfalls zum RMA-Verbandsgebiet zählen, verbrannt. Dies sind der Hoch- und der Main-Taunus-Kreis, der Kreis und die Stadt Offenbach sowie die Stadt Maintal. Insgesamt lieferte die RMA in 2022 aus ihrem Verbandsgebiet rund 353.000 Tonnen Abfälle am MHKW Frankfurt an. Hinzu kommen noch Beseitigungsabfälle aus Gießen und Kelsterbach, sowie nicht recycelbare Gewerbeabfälle.

Für die Kalkulation der Frankfurter Abfallgebühren ist lediglich der Betrag maßgeblich, den die Stadt Frankfurt nach Grundlagenvereinbarung an die RMA zu entrichten hat. Diese kalkuliert ihre Entsorgungskosten unter anderem auf Grundlage der Verbrennungspreise, die zwischen RMA und MHKW GmbH vereinbart werden.

Neben den reinen Betriebskosten spielen dabei auch noch andere Faktoren, wie etwa der ab kommendem Jahr zu entrichtende CO 2 -Preis oder die Höhe der Erlöse für Fernwärme und Stromproduktion, eine Rolle. Grundsätzlich ist es sinnvoll, die Verbrennungsanlage so auszulasten, dass ein betriebliches Optimum erreicht wird.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. Juli 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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