Nach der erneuten Sperrung des Mainkais staut sich auf dem Schaumainkai der südlichen Mainseite wieder der Verkehr. Laut
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Zusammenfassung
Die Bürgerinitiative schlägt vor, den Mainkai oder die Berliner Straße zu untertunneln, um den Verkehr zu entlasten und Staus zu reduzieren. Der Magistrat sieht jedoch in dieser Lösung eine Gefahr für die städtebauliche Entwicklung und befürchtet negative Auswirkungen auf die benachbarten Stadtteile.
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Zu dieser Straße geht es weiter
Schweizer Straße — 23 weitere Vorlagen in den letzten zwölf Monaten, die letzte am 14.09.2026.
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Neues zu Schweizer Straße per E-MailFrage an den Magistrat
Nach der erneuten Sperrung des Mainkais staut sich auf dem Schaumainkai der südlichen Mainseite wieder der Verkehr. Laut dem Gründer der Bürgerinitiative "Sachsenhausen wehrt sich" ist das Problem dasselbe wie bei der ersten Sperrung 2019, FNP vom 06.07.2023. Es habe sich nichts geändert. Die Folgen seien Mega-Staus, Verkehrslärm und Abgase nicht nur auf dem Schaumainkai, sondern auch auf der Schweizer Straße und in den Nebenstraßen. Eine Lösung für Frankfurt könne sein, den Mainkai oder die Berliner Straße zu untertunneln.
Ich frage den Magistrat:
Wie bewertet der Magistrat diese Ideen?
Antwort des Magistrats
Mit dem Bericht des Magistrats B 160 vom 17.04.2023 wurde ein faktenbasierter Ergebnisbericht zur temporären Umnutzung des Mainkais im Sommer 2022 vorgelegt. In der Sache wird auf diesen Ergebnisbericht verwiesen.
Das Ziel der städtebaulichen und mobilitätsplanerischen Entwicklung in Frankfurt ist grundsätzlich die Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs zu Gunsten einer verbesserten integrierten Gesamtmobilität und attraktiveren Aufenthaltsfunktion in der Stadt. Die angesprochene Verlagerung des Motorisierten Individualverkehrs in einen Tunnel unter dem Mainkai oder unter der Berliner Straße würde den angesprochenen Zielen entgegenwirken. Die Zu- und Ausfahrt des unterirdischen Verkehrsbauwerks würden erhebliche städtebauliche Einschnitte an den Rändern der Innenstadt mit sich bringen.
Es ist weiterhin beispielswiese damit zu rechnen, dass es zu einer Zunahme des dann unterirdisch geführten motorisierten Individualverkehrs kommen würde. Die verkehrlichen Auswirkungen auf die benachbarten Stadtteile sind unerwünscht.
Zusammengefasst haben sich städtebaulich nicht integrierte Verkehrslösungen mit einer Trennung der Verkehrsarten nicht bewährt. Nicht zuletzt stehen der technische Aufwand und die zu erwartenden Kosten der Errichtung und des Betriebs einer angesprochenen Tunnellösungen nicht im Verhältnis zum absehbaren Nutzen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Juli 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.