Die Eltern der Judith-Kerr-Schule haben vom ASB die Nachricht erhalten, dass kein Essen mehr an Kinder ausgegeben werden
Zusammenfassung
Die Eltern der Judith-Kerr-Schule fordern unbürokratische Lösungen für die Essensversorgung von Grundschülern, die ihre Karten nicht aufgeladen haben. Der Magistrat wird aufgefordert, in Zusammenarbeit mit den Anbietern von Schulessen flexible Lösungen zu finden, um sicherzustellen, dass alle Kinder am Mittagessen teilnehmen können.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Die Eltern der Judith-Kerr-Schule haben vom ASB die Nachricht erhalten, dass kein Essen mehr an Kinder ausgegeben werden kann, die ihre Karte nicht aufgeladen haben. Eine unbürokratische Abwicklung über Bargeld oder die Karten anderer Schüler sei nicht möglich und eine monatliche Buchung verpflichtend. So bleiben jedoch immer wieder Grundschüler, die sich noch nicht anderweitig selbst versorgen können, hungrig zurück. Ich frage den Magistrat: Was unternimmt der Magistrat, um in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Anbietern von Schulessen unbürokratische und flexible Lösungen für dieses Problem zu finden, und wie werden die Konzepte zur Essensversorgung im Hinblick auf den stadtweiten Ausbau des Ganztagsunterrichts optimiert?
Antwort des Magistrats
Die Judith-Kerr-Schule ist eine Schule, die den Pakt für den Ganztag umsetzt und ein Mittagessen für alle angemeldeten Kinder, gemeinsam mit dem Caterer, ermöglicht. Das Mittagessen ist ein wichtiger Baustein im Schultag der Kinder, sodass wir unbürokratische Lösungen unterstützen, die eine Teilnahme für alle Kinder ermöglichen.
Sollte die fehlende Aufladung der Karte mit finanziellen Engpässen der Eltern begründet sein, werden Eltern von der Einrichtung und auch durch den Caterer bezüglich der finanziellen Unterstützung durch BuT-Anträge, Bildungs- und Teilhabepaket, oder den Frankfurt Pass informiert. Der Caterer ermöglicht zudem eine Paypal-Express-Aufladung der Karte, sodass das Geld von den Eltern auch kurzfristig auf die Karte überwiesen werden kann - Banküberweisung dauert zwei Tage.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Juli 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.