Die Bundesregierung unterstützt die Planungen zur Gebäudesanierung und zum Ausbau eines „Campus Sportdeutschland 2030“ a
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Zusammenfassung
Die Weiterentwicklung des Sportcampus an der Otto-Fleck-Schneise wird durch die Bundesregierung mit 400.000 Euro unterstützt. Ziel ist es, die baulichen und organisatorischen Herausforderungen zu bewältigen und ein Sanierungs- und Entwicklungskonzept zu erarbeiten, um die Sportinstitutionen in Frankfurt am Main zu stärken.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Die Bundesregierung unterstützt die Planungen zur Gebäudesanierung und zum Ausbau eines "Campus Sportdeutschland 2030" an der Otto-Fleck Schneise mit 400.000 Euro. An diesem für Deutschland einzigartigen Standort sind neben dem Olympiastützpunkt Turnen zahlreiche nationale Sport- und Sportfachverbände angesiedelt, darunter der Deutsche Olympische Sportbund, DOSB, der Deutsche Fußball-Bund, DFB, sowie der Deutsche Turner- Bund.
Ich frage den Magistrat:
Welche aktuellen Erkenntnisse liegen dem Magistrat bezüglich des Planungsstandes und finanzieller Beteiligungen bei Modernisierung und Weiterentwicklung des Sportcampus an der Otto-Fleck-Schneise vor?
Antwort des Magistrats
Die Weiterentwicklung der Otto-Fleck-Schneise ist dem Magistrat ein ganz besonderes Anliegen. Im Cluster an der Otto-Fleck-Schneise haben nicht nur über 20 Spitzensport- und Landesfachverbände ihre Heimat. Auch der Olympiastützpunkt und verschiedene Bundesstützpunkte mit Sportinternat und Sportklinik sind hier ansässig. Diese Bündelung von Sportinstitutionen zeichnet die Sportstadt Frankfurt am Main in ganz besonderer Weise aus.
Dabei zeigt der Zustand der Gebäude ein sehr unterschiedliches Bild: Einige der Liegenschaften wurden in den letzten Jahren neu errichtet oder saniert, andere zum Teil über 50 Jahre alte Gebäude weisen einen erheblichen Sanierungsbedarf auf.
Um die bestehenden baulichen, betrieblichen und organisatorischen Herausforderungen zu lösen sowie das Areal bedarfsgerecht weiterzuentwickeln, hat der DOSB gemeinsam mit dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt am Main die Erarbeitung eines Sanierungs- und Entwicklungskonzeptes beauftragt. In einem mehrstufigen Prozess sollen die entwickelten Handlungsempfehlungen in räumlich abgegrenzte und umsetzungsfähige Module überführt werden. Die Leistungsbausteine der aktuellen Konzeptphase umfassen eine Gesamtsumme von 800.000 Euro.
Die Kostenbeteiligung differenziert sich wie folgt:
- Kostenübernahme Bund: 50 Prozent - 400.000 Euro;
- Kostenübernahme Land Hessen: 35 Prozent - 280.000 Euro;
- Kostenübernahme Stadt Frankfurt a.M.: zehn Prozent - 80.000 Euro;
- Kostenübernahme "Sport": fünf Prozent - DOSB, DTB, DFB, LSBH mit insgesamt 40.000 Euro.
Über diesen Planungsstand hinaus liegen dem Magistrat bislang noch keine konkreten Pläne zum Projekt- und Bauvorhaben sowie zur Flächeninanspruchnahme vor.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Juli 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.