Nachdem sich Planungsdezernent und SPD-Chef Mike Josef jüngst für die autofreie Innenstadt aussprach, berichtete die Pre
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Thema Verkehr und Straße verfolgenInhalt
Frage vom 28.03.2019, F 1789 Nachdem sich Planungsdezernent und SPD-Chef Mike Josef jüngst für die autofreie Innenstadt aussprach, berichtete die Presse über Bedenken seitens der IHK und der Einzelhändler. Die Alternative zum Einkauf in der Frankfurter Innenstadt sei dabei nicht das Ausweichen auf alternative Verkehrsmittel, sondern auf das Frankfurter Umland, was zulasten der Einzelhändler und letztlich zulasten der gesamten Frankfurter Innenstadt gehe. Ich frage daher den Magistrat: Welche Strategien erarbeitet er zur Attraktivitätssteigerung der Frankfurter Innenstadt, um die geschilderten negativen Auswirkungen für die ansässigen Unternehmer und Einzelhändler zu vermeiden?
Antwort des Magistrats: Vorausgeschickt sei, dass weder die Sperrung der Zeil, der Fressgasse noch die partielle Sperrung der Hauptwache für den motorisierten Individualverkehr zu Nachteilen für den Einzelhandel geführt haben. So konnte die Frankfurter Zeil 2018 nach den Berechnungen des Beratungsunternehmens Jones Lang LaSalle ihren Spitzenplatz der frequenzstärksten und beliebtesten Einkaufsstraßen Deutschlands verteidigen. Mit dem Innenstadtkonzept hat der Magistrat einen städtebaulichen Rahmenplan für die Entwicklung der Innenstadt erarbeitet, der eine Vielzahl von Maßnahmen vorsieht, die die Attraktivität der Frankfurter Innenstadt steigern sollen. Dadurch können auch die geschilderten negativen Auswirkungen für die ansässigen Unternehmer und Einzelhändler reduziert werden. Das Innenstadtkonzept wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 16.07.2015 beschlossen, Beschluss § 6130. Seitdem setzt der Magistrat die Maßnahmen kontinuierlich um. Die Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes zur Stärkung des innenstadtnahen Einzelhandels aber auch der Stadtteilzentren wird voraussichtlich in Kürze vom Magistrat beschlossen. Es sieht unter anderem vor, dass die AG Einzelhandel, der neben städtischen Stellen die IHK Frankfurt am Main und der Handelsverband Hessen-Süd e. V. angehören, in einen Konsultationskreis Einzelhandel überführt wird. Dieser soll immer dann einberufen werden, wenn größere Ansiedlungs- und Erweiterungsvorhaben anstehen, um die fachliche Expertise der Beteiligten in anstehende Entscheidungen der Stadt einzubeziehen. Gemeinsam mit der AG Einzelhandel kann auch erörtert werden, wie die Aufenthaltsqualität des öffentlichen Raums die für die Attraktivität der Innenstädte immer wichtiger wird, weiter erhöht werden kann und welche Potenziale es gibt, die flächenintensive Dominanz des Kraftfahrzeugverkehrs zu begrenzen. Antragstellende Person(en): Stadtv. Stephanie Wüst
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. März 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.