Wohnungslosigkeit ist längst zum Alltag in Frankfurt geworden. Die Zahlen sind alarmierend und steigen kontinuierlich.
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die steigende Wohnungslosigkeit in Frankfurt und erfragt die Anzahl der Menschen in Not- und Sammelunterkünften sowie deren Status als Geflüchtete oder Schulkinder. Ziel ist es, ein klares Bild der Situation in den Jahren 2021, 2022 und zum 01.06.2023 zu erhalten.
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Thema Wohnen verfolgenFrage an den Magistrat
Wohnungslosigkeit ist längst zum Alltag in Frankfurt geworden. Die Zahlen sind alarmierend und steigen kontinuierlich.
Ich frage den Magistrat:
Wie viele Menschen in Frankfurt wohnen in Not- und Sammelunterkünften, und wie viele davon sind Geflüchtete beziehungsweise Schulkinder? Bitte aufschlüsseln nach 2021, 2022 und Stand 01.06.2023.
Antwort des Magistrats
Insgesamt wohnen in Gemeinschaftsunterkünften - Not- und Übergangsunterkünfte:
31.12.2021: 7.019 Personen
- davon Geflüchtete: 3.633
- davon Geflüchtete und Wohnungslose in Notunterkünften: 364
31.12.2022: 9.116 Personen
- davon Geflüchtete: 5.228
- davon Geflüchtete und Wohnungslose in Notunterkünften: 462
01.06.2023: 8.991 Personen
- davon Geflüchtete: 5.121
- davon Geflüchtete und Wohnungslose in Notunterkünften: 363
Die statistische Erfassung erfolgt nach Alterskohorten, Schulkinder werden nicht gesondert erfasst. Zum jeweiligen Stichtag stellte sich die Zahl Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren, die in Gemeinschaftsunterkünften leben wie folgt dar:
31.12.2021: 1.701 Kinder und Jugendliche
31.12.2022: 2.289 Kinder und Jugendliche
01.06.2023: 2.544 Kinder und Jugendliche
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. Juni 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.