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Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen, KVH, stellt sicher, dass gesetzlich Versicherte durch niedergelassene Ärzte und

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen soll die medizinische Versorgung in Frankfurt am Main verbessern, da die Hausarztversorgung in vielen Stadtteilen unzureichend ist. Der Magistrat wird aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Situation vor Ort zu verbessern.

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Thema Gesundheit und Soziales verfolgen

Frage an den Magistrat

Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen, KVH, stellt sicher, dass gesetzlich Versicherte durch niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten medizinisch versorgt werden und Praxen gleichmäßig im Stadtgebiet verteilt sind. Negativ fällt hierbei auf, dass die Hausarztversorgung zwar in wenigen Teilen Frankfurts 500 Prozent über dem Bedarf liegt, in vielen anderen Teilen Frankfurts jedoch unter 50 Prozent liegt und sich der Prognose zufolge weiter verschlechtern wird.

Ich frage den Magistrat, wann und wie er über die zuständigen Stellen zu einer Verbesserung der Situation vor Ort beitragen wird.

Antwort des Magistrats

Der Magistrat unterstützt das Anliegen einer flächendeckenden Verteilung von Arztpraxen, hat jedoch keine gesetzliche Handhabe oder Entscheidungsmöglichkeit. Die Verteilung der Zulassungen für niedergelassene Ärzt:innen wird durch die Kassenärztliche Vereinigung, KV, geregelt, die gemäß Sicherstellungsauftrag die Versorgung der Versicherten sicherstellt und den Krankenkassen und ihren Verbänden gegenüber die Gewähr dafür übernimmt, dass die Versorgung den gesetzlichen und vertraglichen Erfordernissen entspricht. In Hessen gibt es 73 Planungsbereiche der Kassenärztlichen Vereinigung. Frankfurt am Main, Bad Vilbel und Kelsterbach bilden einen gemeinsamen Bereich. Auch wenn Versorgungsgrad des gesamten Bereichs laut Statistik ausreichend ist, so sind doch einzelne Stadtteile, insbesondere weniger zentral gelegene, von einer einhundertprozentigen Versorgung deutlich entfernt.

Zahlreiche Anregungen aus unterschiedlichen Ortsbeiräten haben den Magistrat in den letzten Monaten und Jahren zum Handeln aufgefordert. Nach einer Einladung in den Ausschuss für Soziales und Gesundheit sowie einer Anhörung mit Ortsbeiräten und KV Hessen im Jahr 2019 folgten weitere Gespräche und Briefe an die KV Hessen mit dem Ziel, einen guten Versorgungsgrad in allen Stadtteilen zu erreichen, zuletzt im Frühjahr dieses Jahres. Der Magistrat wird auch weiterhin das Gespräch suchen, um eine gute ärztliche Versorgung für die Frankfurter Bevölkerung zu erreichen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. Juni 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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