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Immer wieder wird aus dem Ostpark und anderen Grünanlagen über zu viele und zudem zu viel Schmutz verbreitende Nilgänse

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgen

Inhalt

Frage vom 08.09.2016, F 164 Immer wieder wird aus dem Ostpark und anderen Grünanlagen über zu viele und zudem zu viel Schmutz verbreitende Nilgänse berichtet, die sich insbesondere gegenüber anderen Tieren wie den beliebten Enten sehr aggressiv verhalten. Ich frage den Magistrat, ab wann in Frankfurt die äußerst invasive, ursprünglich aus Afrika stammende Nilgans nachhaltig bekämpft wird.

Antwort des Magistrats: Der Magistrat sieht derzeit keine Notwendigkeit, die Nilgans im Stadtgebiet nachhaltig zu bekämpfen. Zwar ist die Nilgans als jagdbares Wild inzwischen im Jagdrecht aufgeführt, doch die innerstädtischen Bereiche gehören zu den befriedeten Zonen, in denen laut Jagdgesetz das Jagen mit der Waffe verboten ist. Die meisten Flächen im Stadtgebiet scheiden damit zur Bejagung aus. Das "Bundesamt für Naturschutz" hat Listen erarbeitet, die gebietsfremde Arten mit nachgewiesenen oder potentiell negativen Auswirkungen auf die biologische Vielfalt aufführen. Die Nilgans ist in dieser Liste zwar als potenziell invasive Art gelistet, jedoch lediglich unter Beobachtung gestellt worden. In allen untersuchten Kriterien wird der Nilgans zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Gefährdung heimischer Arten bescheinigt. Über das vermehrte Auftreten von Gänsen im Stadtgebiet haben zudem Umweltamt, das Sport- wie das Grünflächenamt und die Vogelschutzwarte gemeinsam ausführlich beraten. Da nach Erkenntnissen der Vogelschutzwarte in Frankfurt keine starke Ausbreitung, sondern nur eine punktuelle Konzentration erkennbar ist, besteht kein stadtweites Problem, dem derzeit mit massiven, nachhaltigen Maßnahmen begegnet werden müsste. Als wesentliche Ursache und damit als prekär im Hinblick auf die punktuelle Konzentration von Nilgänsen wird die Fütterung der Tiere aus falsch verstandener Tierliebe gesehen. Hier soll durch verstärkte Hinweise und Kontrollen das in der Grünanlagensatzung verankerte Fütterungsverbot konsequenter durchgesetzt werden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Robert Lange

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 8. September 2016 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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