Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

Laut Presseartikel kommt es mitunter zu Engpässen bei freien Betten in den Frankfurter Kinderkliniken. Besonders in den

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Inhalt

Frage vom 24.01.2019, F 1649 Laut Presseartikel kommt es mitunter zu Engpässen bei freien Betten in den Frankfurter Kinderkliniken. Besonders in den Winterwochen, wenn es Spitzen abzudecken gilt, gibt es demnach Kapazitätsengpässe, die zu einem vorübergehenden Aufnahmestopp führen.

Ich frage den Magistrat: Welche Ursachen sieht der Magistrat für diese Engpässe, und wie wird im Klinikum Höchst weiterhin sichergestellt, dass kleine Patientinnen und Patienten nicht abgelehnt werden müssen?

Antwort des Magistrats: Grundsätzlich ist festzuhalten, dass im Winterhalbjahr allgemein ein Anstieg bei den Infektionskrankheiten insbesondere im Bereich der Atemwege bei Kindern, aber auch von Grippefällen zu verzeichnen ist. So bestanden in Mittel- und Südhessen in den vergangenen Jahren Probleme, für kranke Kinder ein geeignetes freies Bett zur stationären Versorgung in der nächstgelegenen Kinderklinik zur Verfügung stellen zu können. Einige Kliniken mussten sich bei IVENA Hessen, Interdisziplinärer Versorgungsnachweis, tageweise für die stationäre Versorgung in der allgemeinen Kinderheilkunde abmelden. Diese Abmeldung bedeutet jedoch nicht, dass keine Aufnahmemöglichkeit mehr an der abgemeldeten Klinik bestand. Da saisonal verschiedene Erreger aktiv sind, können Erkrankte nicht beliebig untergebracht werden. Es muss auf eine Kohortierung geachtet werden, was die Verfügbarkeit der Betten für den einzelnen Patienten einschränkt. Daher werden Kliniken gelegentlich auch abgemeldet, wenn absehbar ist, dass das letzte verfügbare Bett in Bälde belegt sein wird, zumal alle Kinderkliniken über Notfallambulanzen verfügen, in die ohne Anmeldung laufend Patienten kommen. Eine Erstversorgung bleibt im Notfall immer gewährleistet. Am Klinikum Frankfurt-Höchst ist die die Erstversorgung kranker Kinder zu jeder Zeit sichergestellt, zumal sich die Infektionslage in diesem Winterhalbjahr weniger gravierend als in den vergangenen Jahren darstellt. So konnten in den vergangenen Tagen auch kranke Kinder stationär aufgenommen werden, die an anderen Kinderkliniken Frankfurts mangels Bettenkapazität abgewiesen worden waren. Das Klinikum kann bis zu 105 Kinder unterbringen und in Ausnahmefällen freie Kapazitäten auf der kinderchirurgischen Station mit weiteren 28 Betten nutzen. Beim Szenario einer Grippeepidemie mit Bettenauslastung in der Pädiatrie, müssten gegebenenfalls Betten im Erwachsenenbereich mitgenutzt und erwachsene Patienten verstärkt auf die umliegende Krankenhäuser, die selbst nicht über eine Kinderklinik verfügen, verteilt werden. Antragstellende Person(en): Stadtv. Birgit Ross

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. Januar 2019 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung