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In Wohnungen der FAAG in der Eichendorffstraße 63/65 finden derzeit Sanierungsmaßnahmen beziehungsweise Asbestsanierunge

Vorlagentyp: F
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Inhalt

Frage vom 18.07.2014, F 1638 In Wohnungen der FAAG in der Eichendorffstraße 63/65 finden derzeit Sanierungsmaßnahmen beziehungsweise Asbestsanierungen statt, die sich bis August 2015 hinziehen sollen. So können Mieter nicht ihre WC und Bäder benutzen, die Haustüren stehen wegen einer Abluftanlage offen, Fenster können nicht geöffnet werden und so weiter. Einigen Mietern wurden Ersatzwohnungen angeboten, anderen Mietern mit Kindern, die sich um die Sicherheit ihrer Kinder sorgen, hingegen nicht. Deshalb frage ich den Magistrat: Warum werden nicht allen Mietern, die dies wünschen, Ersatzwohnungen angeboten, und sind die Sorgen der Eltern völlig unbegründet?

Antwort des Magistrats: Im Zusammenhang mit der Sanierung in der Eichendorffstraße 63/65 vertritt die ABG Frankfurt Holding grundsätzlich die Ansicht, dass eine Umsetzung beziehungsweise die Stellung von Ausweichquartieren für die dort wohnenden Mieter nicht notwendig ist, denn die Schadstoffsanierung pro Wohnung nimmt lediglich einen Zeitraum von etwa zwei Wochen in Anspruch. Während dieser Dauer stehen den betroffenen Mietern Ersatzbäder im selben Gebäude in Leerwohnungen oder im Untergeschoss zur Verfügung. Hinsichtlich der geplanten Abläufe wurden die Mieter bereits frühzeitig anhand von Fotos, Plänen und Beschreibungen informiert. Außerdem wurden im Vorfeld alle Wohnungen begangen und die Details und Termine im Einzelnen mit den Mietern erörtert und abgestimmt. Zur gefahrlosen Durchführung der Schadstoffsanierung wurden luftdichte Schleusen installiert. Die Arbeiten werden kontinuierlich durch ein Fachbüro für Schadstoffsanierungen überwacht und das Regierungspräsidium in Darmstadt über die regelmäßigen Prüfungen unterrichtet. Bislang wurden die gesetzlich zulässigen Luftkonzentrationswerte stets deutlich unterschritten. Eine Gefährdung der Gesundheit war demnach zu keinem Zeitpunkt gegeben. Dies spricht für die gewissenhafte Arbeitsweise der beauftragten Unternehmen. In drei Fällen wurden aufgrund besonderer Umstände für die Mieter ausnahmsweise Ausweichquartiere zur Verfügung gestellt: Und zwar für Personen, welche aufgrund ihres Alters beziehungsweise aufgrund von Krankheit oder Behinderung in erheblichem Maße von den erforderliche Arbeiten betroffen gewesen wären oder deren Bewegungsfreiheit aufgrund der Schleusen im Flurbereich zu stark eingeschränkt gewesen wäre. Antragstellende Person(en): Stadtv. Bernhard E. Ochs

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

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FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 18. Juli 2014 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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