Zum Inhalt springenZur Navigation springenZum Fußbereich springen
Ortsbeiräte
Nachbarschaft
Abo

ÖPNV-Umleitungen wegen Baustellen sind immer schwierig für den Busbetrieb. Es kommt aber auch immer wieder zu kurzfristi

Vorlagentyp: F
Beantwortet
Vorlage
Idee
Bei einigen tausend Vorlagen geht die
Strassenzuordnung nur automatisch
und dadurch werden alle gefundenen
Strassenabschnitte als Punkte angezeigt.

Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Vorbereitungszeit, die für die Rückkehr auf den normalen Linienweg und die Information der Fahrgäste benötigt wird, wenn Baustellen kurzfristig entfallen. Es wird erwartet, dass eine klare Regelung und ein besseres Zeitmanagement zu einer Verbesserung der Situation für die Fahrgäste führen.

Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.

Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.

Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.

Thema Verkehr und Straße verfolgen

Frage an den Magistrat

ÖPNV-Umleitungen wegen Baustellen sind immer schwierig für den Busbetrieb. Es kommt aber auch immer wieder zu kurzfristigen Absagen oder Änderungen von Baustellen, sodass die Umleitung von Bussen entfallen könnte. So wurde jüngst die Dortelweiler Straße doch nicht gesperrt, die Buslinie M34 aber dennoch auf eine hoch verkehrsbelastete Umleitung geschickt, sodass der Bus unnötig im Stau stand und für die Fahrgäste sich die Fahrtzeit bedeutend verlängert hat.

Ich frage den Magistrat:

Wie viel Vorbereitungszeit benötigen normalerweise der Aufgabenträger und die Busunternehmen für die Rückkehr auf den normalen Linienweg und für die Information der Fahrgäste, wenn Baustellen kurzfristig entfallen?

Antwort des Magistrats

Grundsätzlich wird zur Planung bei Baustellen und den damit verbundenen Umleitungen ein Vorlauf von sechs bis acht Wochen benötigt. In dieser Zeit werden erforderliche Maßnahmen wie der Umleitungsweg und damit verbundene Halteverbote, Ersatz-Haltestellen-Standorte usw. mit dem Baulastträger und dem Straßenverkehrsamt abgestimmt.

Im Anschluss wird von traffiQ der zu fahrende Fahrplan erstellt und die Fahrpläne an das betroffene Verkehrsunternehmen übergeben. Diese erarbeiten dann die betriebseigenen Umlaufpläne und im Anschluss daran die Dienstpläne für das Fahrpersonal.

Danach sieht das Betriebsverfassungsgesetz eine Genehmigung der Dienstpläne durch die jeweiligen Betriebsräte vor. Eine kalendarische Zeitvorgabe ist hier nicht explizit beschrieben. Hier wird eine "angemessene Zeit" vorgegeben.

Je nachdem, ob die Umleitung auf Werktage, Wochenenden und/oder Feiertage fällt und welche weiteren Einschränkungen im Verkehrsgeschehen zu berücksichtigen sind, kann hier unter Umständen für jeden Tag einer Umleitung ein separater Dienstplan erforderlich werden. Im Falle der Dortelweiler Straße gab es folgende weiteren Einschränkungen:

- Sperrung der S-Bahn-Linie S6, Ausweitung der Buslinie 66,

- Sperrung Homburger Landstraße, Umleitung der Buslinie 39,

- Sperrung des S-Bahn-Tunnels, Ausweitungen auf den Linien M34 und 61,

- und etliche kleinere Maßnahmen die jeweils eigene Dienstpläne erforderten.

Auch müssen die Fahrzeuge und das Betriebsleitsystem der VGF zur korrekten Fahrgastinformation und zur Steuerung der Fahrscheindrucker, Fahrzeuganzeiger und Haltestellenansagen mit den entsprechenden Fahrplänen versorgt werden. Hier ist ein prinzipieller Vorlauf von mindestens 14 Tagen erforderlich. Nur wenn all diese Maßnahmen zeitlich eingetaktet verlaufen, arbeiten die Fahrgastinformationssysteme und die elektronische Fahrplanauskunft fehlerfrei.

Zusätzlich sichert die In-der-City-Bus, ICB, per Betriebsvereinbarung ihren Fahrern und Fahrerinnen eine verbindliche Dienstzuteilung von 14 Tagen im Voraus zu. Im Falle der Dortelweiler Straße wurde die ICB am 30.03.2023 gebeten die Umleitung zum 12.04.2023 aufzuheben und den regulären Linienweg zu befahren.

Durch die Osterfeiertage wären lediglich sieben Arbeitstage für die Erstellung der geänderten Dienstpläne, deren Prüfung/Freigabe durch den Betriebsrat und die betriebliche Umsetzung verfügbar gewesen.

Daher wurde dies aus betrieblichen Gründen von der ICB-Geschäftsführung abgelehnt und der 25.04.2023 als betrieblich umsetzbar angesetzt.

Allen Beteiligten ist klar, dass dies für die Fahrgäste zu einer nicht leicht verständlichen Situation geführt hat und werden sich in Zukunft weiterhin um schnelle Lösungen in solchen Fällen bemühen, können aber die oben genannten Richtlinien nicht verändern. Ursächlich war aber die kurzfristig geänderte Planung des Vorhabenträgers der Baustelle in der Dortelweiler Straße.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Mai 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

Wie Frankfurter Lokalpolitik funktioniert

Mitdiskutieren

Ortsbeiratssitzung