Laut Oberbürgermeister soll Frankfurt Solarhauptstadt werden. Seit 2016 gibt es dazu das Solarkataster, das auch in Fran
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Umwelt und Energie verfolgenInhalt
Frage vom 06.12.2018, F 1612 Laut Oberbürgermeister soll Frankfurt Solarhauptstadt werden. Seit 2016 gibt es dazu das Solarkataster, das auch in Frankfurt einen direkten Blick auf die Solarenergie-Potenziale von Dach- und Freiflächen ermöglicht. Dort, wo es Sinn macht, sollen ab diesem Jahr städtische Neubauten immer auch Solaranlagen erhalten, eigene Bestandsgebäude immer dann, wenn die Dächer saniert werden müssen. Städtische Gebäude machen allerdings nur circa drei Prozent des gesamten Gebäudebestands Frankfurts aus.
Ich frage den Magistrat: Wann kommt ein spezifisches und langfristiges städtisches Solar-Förderprogramm, das Unternehmen und Privatpersonen die notwendige Investitionssicherheit gibt?
Antwort des Magistrats: Das Energiereferat bereitet aktuell den Bericht zum Etatantrag E 45 vom 16.03.2018 vor, in dem dargelegt werden soll, welche Art und Umfang ein städtisches Solar-Förderprogramm haben könnte, um private Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, Unternehmen und Wohnungseigentümergesellschaften zu motivieren, noch verstärkter in Solaranlagen am Standort Frankfurt am Main zu investieren. Gewerbedachflächen, besonders als Flachdachausführungen, bieten ein besonders hohes Ausbaupotenzial. Als ein erstes Anreiz- und Steuerungsinstrument zur Potenzialhebung wurde vom Energiereferat das Beratungsmodul "Solarcheck für Unternehmen" entwickelt. Das pilothafte Beratungsangebot wird ab Januar 2019 mit dem Schwerpunkt auf das "Nachhaltige Gewerbegebiet Fechenheim-Nord/Seckbach" eingesetzt, um aktiv Flächen zu identifizieren, unter anderem durch Nutzung des Solarkatasters, und um Unternehmen vor Ort zur Nutzung von Solarenergie fachlich zu beraten. Antragstellende Person(en): Stadtv. Pearl Hahn
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 6. Dezember 2018 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.