Bürgerinnen und Bürger aus der Gruneliusstraße haben vorgeschlagen, den zwischen Mathildenstraße und Buchrainstraße befi
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Zusammenfassung
Die Bürgerinnen und Bürger aus der Gruneliusstraße schlagen vor, einen bestimmten Abschnitt der Straße in einen verkehrsberuhigten Bereich umzuwandeln, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Der Magistrat prüft die Möglichkeit dieser Umwandlung und stellt fest, dass umfangreiche Planungen und bauliche Maßnahmen erforderlich wären.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Bürgerinnen und Bürger aus der Gruneliusstraße haben vorgeschlagen, den zwischen Mathildenstraße und Buchrainstraße befindlichen Abschnitt der Gruneliusstraße in einen verkehrsberuhigten Bereich umzuwandeln.
Daher frage ich den Magistrat:
Inwieweit ist eine Umwandlung des zwischen Mathildenstraße und Buchrainstraße befindlichen Abschnitts der Gruneliusstraße in einen verkehrsberuhigten Bereich grundsätzlich möglich?
Antwort des Magistrats
Verkehrsberuhigte Bereiche kommen dort in Betracht, wo Straßen nur von geringem Verkehr frequentiert werden und über eine überwiegende Aufenthaltsfunktion verfügen, VwV-StVO zu Zeichen 325.1 und 325.2, Rn. 1, I S.
2.
Die bauliche Ausgestaltung der Gruneliusstraße zwischen Mathildenstraße und Buchrainstraße vermittelt derzeit nicht den Eindruck einer solchen Aufenthaltsfunktion. Bei bisherigen Ortsbegehung konnte keine tatsächliche Aufenthaltsfunktion festgestellt werden. Vielmehr handelt es sich bei dem gegenständlichen Teilstück der Gruneliusstraße um eine normale Wohnstraße, welche der Erschließung angrenzender Liegenschaften und dem Parken dient.
Hinzu kommt, dass das Teilstück, aufgrund der Lage im Wohngebiet, auch eine Verbindungsstrecke vom Wohngebiet in die Buchrainstraße darstellt und entsprechend erschließenden Charakter hat. Kraftfahrzeugführenden drängt sich daher nicht die Funktion des Bereichs als verkehrsberuhigt auf, was gegen die Einrichtung spricht, Bouska/Leue: § 45 StVO, 26. Aufl. 2021, Rn.
7.
Zur Umwandlung in einen verkehrsberuhigten Bereich wären daher im Vorfeld umfangreiche Planungen sowie bauliche Maßnahmen notwendig - Änderungen der Wasserführung, Anpassung der Oberflächen, Markierungen und anderes. Es wäre das Einstellen entsprechender Haushaltsmittel erforderlich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 23. März 2023 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.